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In der Meineworth wird es städtischer

Großburgwedel In der Meineworth wird es städtischer

Großburgwedels alte Mitte wird immer städtischer. Bestehende Gestaltungsvorschriften für die noch dörflich geprägte Südseite der Straße In der Meineworth sollen aufgehoben werden, das hat der Planungs- und Tiefbauausschuss jetzt beschlossen. In diesem Bereich harren drei große Brachflächen ihrer Bebauung.

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Zwischen Am Mühlenfeld und In der Riede wird sich in den kommenden Jahren viel bewegen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Zwischen Am Mühlenfeld und In der Riede wird sich in den kommenden Jahren viel bewegen: Auf dem Rossmann-eigenen Areal neben dem früheren Restaurant Merlin (jetzt: il Casale) ist ein Büro- und Wohnhaus geplant. Für das Grundstück Meineworth 7, wo vor Kurzem ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1828 abgerissen wurde, gibt es bereits einen Bauantrag für Reihenhäuser. Und gegenüber der Esso-Tankstelle will ein Bauunternehmen einen Komplex mit Eigentumswohnungen errichten.

Diesen „aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen und mit einer höheren Grundflächen- und Geschossflächenzahl Investoren größeren Spielraum zu ermöglichen“, sei der Sinn der Änderung des Bebauungsplans Hinter den Höfen, so heißt es in der Verwaltungsdrucksache, der der Fachausschuss zugestimmt hat. Der Erhalt einiger alter Eichen soll festgeschrieben werden, in Zukunft aber nicht mehr wie bisher die Farbe oder Neigung der Dächer. Die Gefahr städtebaulicher Fehlentwicklungen sei im Lichte der konkreten Bauanträge „sehr gering“, so schätzt es Bauamtsleiter Oliver Götze ein. Der Ausschuss hat grünes Licht für die öffentliche Änderung der B-Plan-Änderung gegeben.

Nicht so indes beim geplanten Großburgwedeler Baugebiet „Nördlich Pöttcherteich“: Die Öffentlichkeitsbeteiligung muss warten, weil der Ausschuss wünscht, dass die Verwaltung zuvor noch örtliche Bauvorschriften formuliert. Das Erschließungskonzept mit einer mittigen Grünachse, die den Teich umschließt, einer Straßenentwässerung in offenen Mulden und mit einem etwas dichter bebauten Bereich für generationenübergreifendes Wohnen fand Zustimmung.

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