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Ist der Klinikstandort Burgwedel gesichert?

Burgwedel Ist der Klinikstandort Burgwedel gesichert?

Die Geschäftsführung des Klinikums Region Hannover (KRH) favorisiert einen Krankenhausneubau im Nordosten. Plan B sieht Erweiterung und Ausbau des Standortes Großburgwedel vor. Die Reaktionen aus Burgwedels Politik sind ganz unterschiedlich.

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Das Klinikum in Grossburgwedel.

Quelle: Archiv

Burgwedel. „Ich bin entsetzt“, sagt der Burgwedeler CDU-Regionsabgeordnete Rainer Fredermann. Er kritisiert, dass die KRH-Geschäftsführung wie vor einem Jahr rücksichtslos einen Neubau vorantreibe, ohne aber die dafür notwendigen Investitionskosten beziffern zu können. „Die Geschäftsführung des Klinikums will von uns einen Blankoscheck“, betont Fredermann. Auch die Burgwedeler CDU-Ratsfraktion hat die Stellungnahme der KRH-Geschäftsführung „mit großer Beunruhigung“ aufgenommen, wie Birgit Diers es nennt. Ein Neubau würde die Schließung der Krankenhäuser Großburgwedel und Lehrte beinhalten - der Ort für das neue Krankenhaus sei aber noch festzulegen.

Die Burgwedeler SPD hingegen sieht das Ergebnis durchweg positiv: „Ob sich die Regionsversammlung für einen Neubau neben dem alten Krankenhaus in Großburgwedel oder für eine Sanierung des bestehenden Gebäudes aussprechen wird, kann zurzeit noch nicht abgesehen werden“, betont die SPD-Spitze. „Auf eine dieser beiden Varianten wird es aber unserer Einschätzung nach hinauslaufen.“ Mit Blick auf die hohen Kosten und die großen Versorgungsgebiete der beiden Krankenhäuser in Großburgwedel und Lehrte sei die Schließung beider Kliniken für einen gemeinsamen Neubau sehr unwahrscheinlich und politisch nicht durchsetzbar. „Damit ist der Krankenhausstandort Großburgwedel gesichert.“ Dieser Meinung schließt sich Bürgermeister Axel Düker an.

Die CDU hört das gern: „Wir fordern Sie auf, all Ihren Einfluss auf den Regionspräsidenten geltend zu machen“, richtet sich Diers in einem offenen Brief an Düker.

von Carina Bahl

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