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Ist der Zug unpünktlich, ist der Bus oft weg

Großburgwedel Ist der Zug unpünktlich, ist der Bus oft weg

Grünen-Ratsherr Erwin Fette will, dass der Winterfahrplan wenige Tage nach dem Inkrafttreten schnellstmöglich wieder geändert wird. Weil der Bus im Bahnhof Großburgwedel jetzt zwei Minuten kürzer hält, verpassen viele Metronom-Passagiere den Anschluss. Der Rat hat sich seine Forderung zu eigen gemacht.

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... der Bus 621 Richtung Engensen fährt eine Minute nach los. Oft kommt der Metronom aus Hannover zu spät und die Fahrgäste schaffen ihren Bus nicht und müssen eine Stunde warten.Jarolim-Vormeier

Quelle: Jarolim-Vormeier

Großburgwedel. Das Zeitfenster zwischen dem Eintreffen der nicht immer pünktlichen Metronom-Züge im Bahnhof Großburgwedel und der Abfahrt der Busse der Linie 621 in Richtung Engensen sei nach der Änderung um zwei Minuten verkürzt worden. Deshalb verpassten nun immer wieder Fahrgäste, die von Hannover kommen, ihren Anschluss in die nordöstlichen Ortschaften. „Wenn der Bus weg ist, bedeutet das eine Stunde Wartezeit in der Kälte“, sagt Fette. „Das ist unzumutbar.“ Er fordert, die Übergangszeit zu verlängern.

Sieben Minuten Zeit, um vom Zug in den Bus umzusteigen, bot der Sommerfahrplan - der Papierform nach. Schon das habe immer mal wieder Probleme gegeben, so Fette. Jetzt aber sind es nur noch fünf Minuten - häufig zu wenig.

„Wenn die Bahn sich verspätet, warte ich“, sagt ein Busfahrer, der ungenannt bleiben will. Fünf bis acht Minuten seien drin, aber länger könne er nicht stehen bleiben, sonst komme er auf seiner Rücktour aus Engensen zu spät in Großburgwedel an.

Und dann gibt es noch ein weiteres Anschlussproblem - mit der Buslinie 650 aus Langenhagen. Laut Fahrplan kommt der Bus vier Minuten nach jeder vollen Stunde am Großburgwedeler Bahnhof an. Derweil ist aber der Bus 621 schon drei Minuten in die umliegenden Dörfer unterwegs. Damit die Fahrgäste ihren Anschluss bekommen, wartet auch in diesem Fall der Busfahrer möglichst lange.

„Unpünktlichkeiten auszugleichen gestaltet sich schwer“, erklärt Regiobus-Sprecher Tolga Otkun. Seinen Angaben zufolge ist der Fahrplan zwischen GVH und Regiobus ein komplexes Geflecht, das sich nicht so leicht ändern lässt. Zudem sei der Fahrplan ausgereizt, sagt der Sprecher.

Gleichwohl bekommt Regiobus in den nächsten Tagen Post aus Burgwedel - eine Resolution des Rates mit der Bitte um möglichst kurzfristige Abhilfe.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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