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Zwei AfD-Kandidaten werden nicht zugelassen

Burgwedel Zwei AfD-Kandidaten werden nicht zugelassen

Jetzt können die Stimmzettel gedruckt werden. In Burgwedel und Isernhagen haben die Wahlausschüsse in öffentlicher Sitzung vor den Augen der Vertrauenspersonen von Parteien und Wählergruppen amtlich festgestellt, wer am 11. September zur Kommunalwahl antreten darf.

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Bürgermeister Axel Düker ist Stadtwahlleiter und leitet auch das Zulassungsprocedere im Wahlausschuss vor den Augen der Vertrauenspersonen der Parteien und Wählergruppen, die in Burgwedel am 11. September zur Kommunalwahl antreten wollen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel/Isernhagen. Jetzt können die Stimmzettel gedruckt werden. In Burgwedel und Isernhagen haben die Wahlausschüsse in öffentlicher Sitzung vor den Augen der Vertrauenspersonen von Parteien und Wählergruppen amtlich festgestellt, wer am 11. September zur Kommunalwahl antreten darf.

Im Großburgwedeler Amtshof nahm das sehr formelle Procedere unter Vorsitz des Stadtwahlleiters, Bürgermeister Axel Düker, am Donnerstagnachmittag 35 Minuten in Anspruch. Für die beiden Listen für den Stadtrat (I: Großburgwedel und Oldhorst, II: alle übrigen Ortsteile) treten insgesamt 82 Kandidaten von acht Parteien oder Gruppierungen an. Neu im Ring sind „Die Partei“, die je Liste einen Kandidaten stellt, und die Alternative für Deutschland (AfD). Deren Kandidat für die Umlandliste wurde wegen fehlender Unterstützerunterschriften vom Wahlausschuss nicht zugelassen.

Bei den Ortsratswahlen schicken die Christdemokraten 54 Kandidaten ins Rennen – zum Vergleich: Insgesamt sind es stadtweit 110 Bewerber. 29 Kandidaten bietet die SPD auf, die in Thönse und Oldhorst mangels Bewerbern aber gar nicht zur Wahl stehen wird. Dafür bietet sie in Großburgwedel der CDU mit 13 Kandidaten zahlenmäßig auf Augenhöhe Paroli. Neben der FDP mit vier Kandidaten wirbt dort auch die AfD mit einem Einzelkandidat um die Wählergunst. In Fuhrberg wird es dagegen nichts mit dem AfD-Antritt – mangels Unterstützern.

Grün-Wähler finden in Kleinburgwedel, Thönse und Wettmar Kandidaten auf dem Stimmzettel, die Liberalen sind dagegen bis auf Kleinburgwedel und Thönse in allen Ortsteilen wählbar. Bunt könnte es in Wettmar werden, wo auch „Die Partei“ und die Wählergemeinschaft Wettmarer Bürger (WWB) in Dorfangelegenheiten mitreden will.

In Isernhagen streben 85 Kandidaten in den Rat

Amtlich ist das Kandidatentabbleau auch in Isernhagen: Zur Wahl des Rates sind 84 Kandidaten aus sechs Parteien und Wählergruppen sowie die parteilose Einzelbewerberin Ute Bobe im Rennen. Wahlleiter Bürgermeister Arpad Bogya und die Beisitzer stimmten im Kleinen Ratssaal für die Zulassung aller Wahlvorschläge – ohne eine Beanstandung der Vertrauenspersonen.

Für den Rat kandidieren die CDU mit 25 Bewerbern, die SPD mit 20, die FDP mit 17 und die Grünen mit 11 Kandidaten. Zusätzlich treten erstmals die AfD mit drei und die Bürgerstimme (BSI) mit acht Bewerbern an.

Insgesamt 122 Namen werden auf den Stimmzetteln für die Ortsräte stehen. In Altwarmbüchen ist die Konkurrenz am größten: Außer den vier bereits vertretenen Parteien bewerben sich dort auch BSI und Ute Bobe um Sitze. In Kirchhorst können Einwohner neben Rot, Schwarz, Gelb oder Grün ihr Kreuz auch für den parteilosen Einzelkandidaten Thomas Mazur machen. In Neuwarmbüchen konkurrieren ebenso wie in K.B., N.B. und H.B. jeweils CDU, SPD, Grüne und FDP um die Ortsratsmandate, in der Farster Bauerschaft sind es nur CDU, SPD und FDP.

Von Martin Lauber und Katerina Jarolim-Vormeier

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