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Dritte Amtszeit für Jürgen Schodder

Burgwedel Dritte Amtszeit für Jürgen Schodder

Dritte Amtszeit für Jürgen Schodder: Kleinburgwedels Ortsrat hat dem amtierenden Ortsbürgermeister am Donnerstagabend einstimmig das Vertrauen ausgesprochen – und seinen CDU-Parteikollegen, Urgestein Friedhelm Leisenberg, zum Stellvertreter gewählt.

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Der neue Ortsrat von Kleinburgwedel in seiner
sehr speziellen Sitzordnung (von links): Gabriele Vogel, Friedhelm Leisenberg, Jürgen Schodder (alle drei CDU), Bianca Fitzthum (Grüne) und Stephan Nikolaus-Bredemeier (SPD).

Quelle: Martin Lauber

Kleinburgwedel. Gegenkandidaten gab es nicht – auch wenn Bianca Fitzthum, die nun statt Heinz Visel für die Grünen im Ortsrat sitzt, gern für den Vizeposten angetreten wäre. Doch nach der Ansage der dreiköpfigen CDU-Fraktion verzichtete sie lieber auf die absehbare Niederlage in einer Kampfabstimmung. Stephan Nikolaus-Bredemeier, ebenfalls Neumitglied und einziger SPD-Mann in dem Fünfer-Gremium, bedauerte, dass die CDU beide Repräsentantenposten beansprucht. Eine engagierte Frau als Stellvertreterin hätte dem Dorf gut zu Gesicht gestanden, fand er. „Aber leider gibt es in Burgwedel wohl keine Regeln mehr.“

Ansonsten herrschte in der konstituierenden Sitzung rundum Harmonie. Zu Beginn verabschiedete Schodder seinen bisherigen Stellvertreter Ralf Hofmeister (SPD) und den ebenfalls ausgeschiedenen Visel passend zur politischen Couleur mit Weinen der Rebsorten Rotspohn und Grüner Veltiner. Beide revanchierten sich am Ende mit einem Imbiss.

Dazwischen blieb Zeit für den obligatorischen Blick auf die Etatplanung: Viel kommunales Geld wird 2017 in Kleinburgwedel ausgegeben. 300 000 Euro sind für die Sanierung des Horn- und von Teilen des Jägerweges eingeplant, 400 000 Euro für Straßenbau im mittlerweile ausverkauften Gewerbegebiet, 12 000 Euro für die Sanierung des Schützenplatz-WCs, 100 000 Euro investiert die Stadt in eine Radaranlage an der Würmsee-Kreuzung sowie 26 000 Euro für die Umgestaltung des Friedhofs. Der größte Ausgabeposten betrifft die Grundschule, für deren Umbau und Erweiterung 1,44 Millionen Euro und weitere 1,5 Millionen für 2018 vorgesehen sind, um sie für den Ganztagsbetrieb fit zu machen. Für Grundstückskäufe will die Kommune ebenfalls Geld in die Hand nehmen. In zwei Abschnitten soll südlich des Dorfes Bauland zu beiden Seiten der Großburgwedeler Straße ausgewiesen werden. Schodders Resümee, bevor der Haushalt zustimmend zur Kenntnis genommen wurde: „Hier bewegt sich etwas.“

Im Hauptberuf geht der Ortsbürgermeister in Kürze in den Ruhestand. Etwas von dem frei werdenden Potenzial werde er sicher für das Dorf investieren, sagte er. Kleinburgwedel werde noch deutlich wachsen. Deshalb bleibe ein Supermarkt auf der Wunschliste – auch wenn wegen enger Vorgaben in der Raumordnung zwei Interessenten schon abgesprungen seien. Für Ortsrat und Einwohner bleibe es eine Herausforderung, die Neubürger zu integrieren.

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