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Jugendbands locken Altrocker zum Open-Air-Konzert

Großburgwedel Jugendbands locken Altrocker zum Open-Air-Konzert

Das erste Open-Air-Rockkonzert in Großburgwedel ist ein voller Erfolg gewesen. Dank großzügiger Sponsoren und unzähliger ehrenamtlicher Helfer konnten sich jugendliche Bands und Solokünstler am Sonnabend bei freiem Eintritt präsentieren. Die Jugendlichen lockten dabei sogar einige Altrocker an.

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Sängerin Amber wird vor allem von den Mädchen im Publikum stürmisch bejubelt.

Quelle: Jürgen Zimmer

Burgwedel. Es war an der Zeit, dass endlich eine Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche auf die Beine gestellt wird. Uli Appel hat das nun realisiert. Der Leiter der Burgwedeler Jugendpflege erhielt die Möglichkeit, eine Bühne in den Rathauspark gestellt zu bekommen. Schon war der Gedanke geboren, den vielen jugendlichen Nachwuchsmusikern der Stadt eine professionelle Chance zu bieten, vor einem breiten Publikum auftreten zu können. Dank großzügiger Sponsoren und unzähliger ehrenamtlicher Helfer konnten sich mehrere Gruppen und Solisten am Sonnabend bei freiem Eintritt präsentieren.

Unterstützung für das erste Open-Air-Konzert holte sich Appel beim Gymnasium Großburgwedel und der Musikschule Burgwedel-Isernhagen. Die Band Notausgang, die sich der Musik der Achtzigerjahre verschrieben hat, startete das Großereignis für junge und jung gebliebene Rockfans mit Modern-Rock.

Die Big Band des Gymnasiums heizte mit einem frischgebackenen Landesmeister im Doppel-Zweier-Rudern am Saxofon, der für seinen Auftritt in letzter Minute vom Salzgittersee eintraf, ordentlich ein. House of Rock war da, die Bands Unchained und U.B. 4, alles bekannte Größen in der Stadt.

Und dann war da noch Amber, die bereits bei einer TV-Castingshow erste Schritte auf einer möglichen Karriereleiter gemacht hat und vor allem von den weiblichen Zuschauern gefeiert wurde.

Auch die erst seit einem Jahr musizierende Bläserklasse des Gymnasiums Großburgwedel konnte das bisher Einstudierte vor großer Kulisse präsentieren.

Die Moderation übernahm Nils Thönnessen, ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums Großburgwedel, der sich in seiner Schulzeit schon in der Theater-AG hervortat.

Das Wetter stimmte, der Rock stimmte, die Stimmung auch; was nicht stimmte, waren die abwesenden Jugendlichen über 16 Jahren. Die waren leider nur spärlich vertreten. Dafür waren aber erstaunlich viele jung gebliebene Altrocker dabei.

Von Jürgen Zimmer

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