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Kein Ruheforst im Märchenwald

Burgwedel Kein Ruheforst im Märchenwald

Der Märchenwald ist als Standort für einen Ruheforst vom Tisch. Grundsätzlich aber bleibt eine solche Bestattungsform auf der Agenda des Rates, der am Donnerstagabend getagt hat.

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Statt herkömmlicher Grabbestattung ist immer mehr ein Platz im Ruheforst gefragt.

Quelle: Kim Gallop (archiv)

Burgwedel. Die Stimmungslage umriss Joachim Lücke (SPD) mit unbeabsichtigtem Wortwitz so: „Wir sollten den Ruheforst nicht beerdigen.“ Heinz Visel (Grüne) stieß ins gleiche Horn: „Wenn ein solches Vorhaben an anderer schöner Stelle von Burgwedel verwirklicht werden könnte, würden wir uns freuen.“

Zuvor hatte der Rat die Übernahme der Trägerschaft für einen Ruheforst im Märchenwald einstimmig abgelehnt. Die Fläche hätte auf Isernhagener und Burgwedeler Gebiet gelegen. Unisono hatten beide Verwaltungen abgeraten: Bei hohen Kosten und geringen Einnahmen mache man ähnlichen Angeboten auf eigenen Friedhöfen Konkurrenz. Tatsächlich würden Burgwedels Friedhöfe mit ihren vielfältigen Bestattungsformen den Ansprüchen der meisten Bürger gerecht, sagte Visel. Die Stadt biete vielleicht sogar mehr, als heutigem Standard entspricht - dank des Umgestaltungskonzepts von Bauhofleiter Martin Rießler.

n Ganztagsschulen: Grünes Licht gab der Rat für den Start Offener Ganztagsschulen 2016 in Kleinburgwedel und Wettmar, wo die Grundschule zudem für 920 000 Euro unter anderem um eine Mensa erweitert werden soll.

n Beratung: Für die Ein-Mandat-Gruppe Die Unabhängigen war Rudolf Gutte vor der Sommerpause nachgerückt für Friedrich Wolff. Die Gruppierung hatte zu Beginn der Wahlperiode versäumt, die Mitwirkung in einem Fachausschuss mit beratender Stimme zu beantragen. Das wollte Gutte jetzt nachholen. Mit gelb-schwarzer Mehrheit wurde ihm das verwehrt: Ein Jahr vor Ende der Wahlperiode sei das nicht mehr sinnvoll.

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