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Kinder kommen trotz Pferdekrankheit

Engensen Kinder kommen trotz Pferdekrankheit

Auf dem Engenser Avalon-Gestüt geht der Betrieb weiter: Neun Kinder haben in dieser Woche, trotz der dort ausgebrochenen Pferdekrankheit Druse, an der Ferienpass-Aktion auf dem Hof teilgenommen und Reiten gelernt.

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Max lernt mit seinem Pferd, über Hindernisse zu springen.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Burgwedel. Nach Angaben von Gestüts-Chefin Heidrun Rathmann haben sich drei Kinder vom Ferienprogramm abgemeldet, obwohl sonst die Kurse völlig ausgebucht seien, berichtet die Reitstallbetreiberin.

Das erkrankte Pferd ist isoliert. Trotz der Unannehmlichkeiten mit der hochinfektiösen Krankheit und der falschen Behauptung in sozialen Netzwerken, die Krankheit sei auch auf Menschen übertragbar, hält Gestüts-Chefin Heidrun Rathmann das Ferienpass-Angebot aufrecht. Zwar liegen bewegte Tage hinter der Reitlehrerin. „Aber ich habe ganz viel Unterstützung und Hilfe von Leuten erhalten“, sagt die 51-Jährige und ergänzt: „Auch der Kontakt zu Konkurrenzbetrieben in der nahen Umgebung ist gut“.

Obwohl die Pferdekrankheit nachweislich nicht auf Menschen übertragbar ist, befüchtet die Gestüts-Betreiberin mit negativen Auswirkungen: „Der normale Reitunterricht ist nicht gefährdet, weil eine Vertrauensbasis besteht und wir stets Reiter sofort über Vorkommnisse informieren“, sagt Rathmann.

Aber sie fürchtet, dass Leute, die den Reitstall nicht kennen, künftig gar nicht erst kommen. „Das ist ein viel größerer Schaden für uns“, sagt Rathmann.

Indes gibt sie Jugendlichen Reitunterricht und bringt ihnen das Springen mit den Pferden bei. Auch nächste Woche steht eine weitere Ferienpass-Aktion auf dem Programm. Von den zwölf Kindern hat kein einziges abgesagt.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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