Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Kleinburgwedeler Frischmarkt wird abgerissen

Burgwedel Kleinburgwedeler Frischmarkt wird abgerissen

Kleinburgwedels mehr als 2500 Einwohner haben seit 2013 keine Einkaufsmöglichkeit mehr in ihrem Dorf – und bald wird es auch keine Erinnerung mehr geben an den kleinen Frischmarkt in der Dorfmitte: Das verwaiste Gebäude, in dem die Stadt seit einem Jahr Möbel für die Flüchtlingswohnungen lagert, soll abgerissen werden.

Voriger Artikel
Dritte Runde für den Dorfmarkt in Thönse
Nächster Artikel
I Dolci Seniori treten im Amtshof auf

Der ehemalige Frischmarkt in Kleinburgwedel soll abgerissen werden.

Quelle: Martin Lauber

Kleinburgwedel. Auf Antrag des Grundstückseigentümers ist das Bauamt der Stadt Burgwedel gerade dabei, den Bebauungsplan für diesen Bereich der Wallstraße so zu ändern, dass statt des Ladens ein Mehrfamilienhaus an gleicher Stelle errichtet werden kann. Allerdings müssten die eingereichten Baupläne noch nachgebessert werden, um das Bauleitplanverfahren förmlich einzuleiten und die Gremien zu beteiligen, erklärte Bauamtsleiter Oliver Götze auf Anfrage.

Der Wunsch des Ortsrates, einen neuen Supermarkt in Kleinburgwedel zu etablieren, besteht aber weiter. 2014 hatte die Stadt ein Planungsbüro mit einem Entwurf für ein „Sondergebiet Verbrauchermarkt Kleinburgwedel“ am Südrand des Dorfes beauftragt. Aber weil nach gegenwärtigem Sachstand nur ein maximal 800 Quadratmeter großes Geschäft kompatibel wäre mit den Vorgaben der Landesraumordnung, waren zwei zunächst interessierte Investoren abgesprungen. Die Kunden wollten ein breites Warenangebot, das auf dieser Fläche nicht darstellbar sei, nennt Ortsbürgermeister Jürgen Schodder die Gründe, die ihm für die Absage genannt worden waren. „Die Sache ruht. Aber wenn eine Chance da ist, werden wir sie ergreifen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten