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Mit Vector-Technik läuft das Internet schneller

Kleinburgwedel Mit Vector-Technik läuft das Internet schneller

Burgwedels Bürgermeister Axel Düker hat am Montag den Startschuss gegeben: Ab sofort sind große Teile der Stadt mit leistungsstarkem Internet versorgt.

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Thomas Bartels (links) und Gregor Vos (rechts) freuen sich, dass Axel Düker den Startknopf für die neue Vector-Technik drückt.

Quelle: Hartung

Burgwedel. Schneller soll es nun sein - und schneller war bereits die Umsetzung: Das neue Breitbandnetz in Burgwedel sollte eigentlich erst Anfang 2016 in Betrieb gehen. „Aber unsere Tiefbaufirma hat schneller gearbeitet als gedacht“, sagte Thomas Bartels, Breitbandbeauftragter der Telekom. Daher konnte schon gestern, sieben Monate nach Beginn des Netzausbaus, die offizielle Inbetriebnahme der noch flotteren VDSL-Anschlüsse erfolgen.

„Wir haben lange darum gekämpft. Das Leben in unserer Stadt wird attraktiver“, sagte Burgwedels Bürgermeister Axel Düker, der symbolisch den Startknopf drückte. Für Vermieter von Häusern und Wohnungen ergebe sich sogar eine messbare Wertsteigerung. „Ein leistungsstarkes Internet steigert die Miete um einen Euro pro Quadratmeter.“

Dank der sogenannten Vector-Technik können Kunden bei der Telekom ebenso wie bei Mitbewerbern nun Internetanschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde buchen. In den vergangenen Monaten verlegte der Telefonriese dafür 20 Kilometer Glasfaserkabel, bis zu 9000 Haushalte profitieren davon. Jedoch können sich nur Einwohner von Großburgwedel, Kleinburgwedel und Engensen darüber freuen. Für Wettmar, Thönse und Oldhorst erteilte die Bundesnetzagentur keine Genehmigung zum Ausbau - dort ist bereits Konkurrent htp aktiv. Fuhrberg ist nicht mit im Ausbauprogramm für das Vorwahlnetz (0 51 39). Bisher Vector-verwaist sind die Würmsee-Siedlung, der Lahberg sowie das Neubaugebiet Heisterholz. „Wir müssten dorthin lange Wege überbrücken, das ist für uns betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll“, sagt Telekom-Vertriebsbeauftragter Gregor Vos. Düker will Abhilfe schaffen. „Es geht dort um 200 Haushalte. Unser Tiefbau prüft, ob wir die Kosten übernehmen können.“

Von Stephan Hartung

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