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Schützen feiern mit viel Musik

Burgwedel Schützen feiern mit viel Musik

Durch den Ort marschieren Schützen beim Schützenfest sowieso. Wer nicht zufällig an der Marschroute wohnt, muss halt zur Straßenecke kommen. Nicht so in Wettmar: Hier serviert der Schützenverein „Gut Ziel“ den Bewohnern eines Wohn- und Pflegeheims jedes Jahr den Schützenfestumzug frei Haus.

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Die Wettmarer Schützen feiern - traditionell, aber durchaus auch mit Sinn für Improvisation.

Quelle: Zottl

Wettmar. So auch am Sonntag: Drei Musikkapellen aus Wettmar, Thönse und Lehrte marschierten vor der Terrasse der Einrichtung auf und spielten den Senioren je ein Stück vor. Die dankten es mit fröhlichem Mitklatschen und sogar einer kurzen Schwofeinlage.

Doch die Schützen aus Wettmar halten nicht nur an Traditionen fest, sie können auch schnell umdisponieren. Wenn also Wettmars Schützenkönig aus Kleinburgwedel kommt, muss improvisiert werden. So kam es, dass der Schützenverein Gut Ziel Wettmar beim Scheibenumzug am Sonnabend seine erste Station – normalerweise das Haus der neuen Majestät – am eigenen Vereinsheim hatte. Dort wurde Sascha Glombiks Scheibe fürs Erste angebracht. „Bis Kleinburgwedel können wir nicht marschieren“, scherzte Vereinschef Andreas Genske. Den Ausflug nach Kleinburgwedel wollen die Schützen an einem Tag unternehmen.

Nach großer Wärme am Sonnabend folgte dann die nächtliche Abkühlung durch intensiven Regen. So begannen gestern wohl einige Mitglieder von Schützen- und Gastvereinen ihren Tag mit einem sorgenvollen Blick in den Himmel. Doch das Wetter hielt: Der Festumzug durchs Dorf konnte trockenen Fußes beendet werden. Besonders gut in Erinnerung behalten wird vermutlich Schützenkönigin Natascha Krüger das diesjährige Volks- und Schützenfest. Die 21-Jährige war erstmalig bei den Frauen angetreten und siegte im 60. Jahr des Bestehens der Damenabteilung. Dass ihre Scheibe das gleiche Auerhahnmotiv ziert wie die aus dem Gründungsjahr der Damenabteilung, freute sie dann noch viel mehr, denn: Damals wurde ihre Großmutter Schützenkönigin.

Mit den weniger schönen Begleiterscheinungen eines Schützenfests hatte die Polizei zu tun: Sie griff am Sonntagmorgen einen 33-jährigen Radler wegen seiner unsicheren Fahrweise auf: Ein Schnelltest ergab 1,6 Promille Atemalkohol. Zudem stoppten sie in der Straße Tiefe Trift einen 21-jährigen Transporterfahrer. Er stand unter Drogeneinfluss und muss sich nun dafür verantworten. Zwei Rangeleien von alkoholisierten Jugendlichen auf dem Festplatz konnten schnell geschlichtet werden.

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