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Der Ausschuss hätte es gern transparenter

Burgwedel Der Ausschuss hätte es gern transparenter

Das städtische Kulturprogramm im Amtshof findet auch für das Jahr 2018 die einhellige Zustimmung des Fachausschusses. „Hervorragend“ nannte Hans-Joachim Rödiger (SPD) im Ausschuss für Demografie, Soziales und Kultur am Donnerstagabend die Mischung im Programm – „die leichtere Musik kommt gut an“.

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Im Rathaus in Großburgwedel steht die Kulturförderung auf dem Prüfstand.

Quelle: Kallenbach

Burgwedel. Aus dem befürworteten Pool von zehn Vorschlägen kann das Programm für den Kulturellen Frühling und Herbst 2018 nun zusammengestellt werden.

Ihren Zustimmungsmodus behielten die Ausschussmitglieder aber nicht bei. Dem Montags-Chor mochten sie nicht ohne Weiteres eine Starthilfe geben, zumal diese die Förderung der Chorentwicklung mithilfe eines Stimmbildners bedeutet hätte – ein Honorar, das nach Auffassung der Verwaltung so nicht förderungswürdig ist. „Ein Keyboard bezahlen Sie nicht, Stimmbildung nicht, Werbung nicht – wie sollte denn dann unser Antrag aussehen?“, fragte die ratlose Vorsitzende Ute Roch, nachdem der Ausschuss die beantragten 2000 Euro einstimmig abgelehnt hatte. Eine Brücke wurde gebaut: Der gemeinnützige Verein solle noch einmal mit der Verwaltung sprechen und sich beraten lassen.

Noch einmal einen Antrag einreichen kann auch Eva Friedrich – der Veranstalterin einer geplanten Kunstausstellung im Herbst wollte der Ausschuss so keinen Zuschuss gewähren. „Wir können nichts fördern, von dem wir nicht wissen, was es ist“, argumentierte die Ausschussvorsitzende Babette Zühlke-Thümler.

Mit dem Rotstift bearbeitete der Ausschuss dann den Antrag des Kunstvereins Burgwedel-Isernhagen: Statt 3000 gab es 2000 Euro – und dazu die Aufforderung, den Kostenbedarf beim nächsten Mal transparenter darzustellen.

Zuschüsse erhalten auch in diesem Jahr die Blasmusikvereinigungen sowie Fanfaren- und Spielmannszüge als Hilfe zur Ausbildung von Nachwuchsmusikern.

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Im Rathaus in Großburgwedel steht die Kulturförderung auf dem Prüfstand.

Quelle: Kallenbach
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