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Kunst sucht Landschaft für Ausstellung

Burgwedel/Isernhagen/Wedemark Kunst sucht Landschaft für Ausstellung

Grüne Landstriche hat das Umland von Hannover reichlich zu bieten - ab Juni zeigt sich die Region aber auch als Kunstlandschaft. An der IntraRegionale 2016 arbeiten elf Kunstvereine mit, darunter der Kunstverein Burgwedel-Isernhagen und Imago aus der Wedemark.

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Stefan Rautenkranz, Vorsitzender des Kunstvereins Burgwedel-Isernhagen, ist auf der Suche nach einer geeigneten Fläche für ein Kunstprojekt.

Quelle: Ursula Kallenbach

Burgwedel. Elf internationale Künstler, die an elf Orten ihre Objekte in die Natur stellen - das ist der Rahmen beim ersten Gemeinschaftsprojekt dieser Art. Bis zur Vernissage in diesem weiten Ausstellungsraum am Sonntag, 12. Juni, haben die Kunstvereine als Mitveranstalter noch viel zu tun.

„Eine schöne Sache, wenn sich die Vereine zu einem Projekt zusammentun“, sagt Imago-Vorsitzende Ute Loewener und lobt den lebendigen Austausch. Geteilt werden auch die Schwierigkeiten, vor allem die, geeignete Plätze in der Natur zu finden - und zwar solche, die auch IntraRegionale-Leiter Frank Nordiek vom Landart-Büro in Hannover akzeptiert. Immerhin legt der geologische Skulpturenpfad am Brelinger Berg, den Nordiek vor Jahren für die Wedemark konzipiert hat, die Latte hoch.

Schon im Winter 2015 hatten die Kunstvereine Besuch von ihm bekommen und potenzielle Flächen präsentiert. Imago musste umplanen und ist jetzt mit dem Schützenverein Resse handelseinig geworden; auf dessen Platz, zugleich am Moorerlebnispfad gelegen, ist nun ein Standort gefunden. So weit ist Stefan Rautenkranz, Vorsitzender des Kunstvereins Burgwedel-Isernhagen, noch lange nicht. Gerade musste er auf den letzten Metern von einem für die IntraRegionale schon sicher geglaubten Ort Abschied nehmen. „Die Genehmigung wurde von der Unteren Naturschutzbehörde zurückgezogen“, erklärt er. Die Kunst in der Feldmark bei Burgwedel nahe dem Bahnhof hätte die Goldammer gestört.

So ist Rautenkranz jetzt dringend auf der Suche. Wer Spaß daran hätte, eine Fläche für das Kunstprojekt bereitzustellen - nur zu. Rautenkranz nimmt jeden Hinweis mit Freuden unter Telefon (0172) 4341092 und per E-Mail an info@kunstverein-bwi.de an. „Der Platz soll landschaftlichen Charakter haben, Acker oder Feldmark, aber kein Park“, beschreibt er. Und: Gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sollte der Standort sein.

Denn: Rund um die noch nicht näher bestimmten Exponate soll es ein umfangreiches Rahmenprogramm für die Besucher geben. Die Vereine packen ganz handfest mit an. „Wir müssen auch Trecker heranholen für den Aufbau und die Künstler einquartieren und betreuen“, verdeutlicht die Wedemärker Kunstvereinsvorsitzende.

Heute steht ein Treffen der Veranstalter mit den Künstlern an. Unter 30 Vorausgewählten, die Entwürfe einreichen durften, wird eine Jury Mitte März dann die tatsächlichen Aussteller küren. „Ab Mitte Mai wird aufgebaut, am 5. Juni soll das abgeschlossen sein“, weiß Loewener.

Die Landschaftskunstausstellung soll hochkarätige Kunstobjekte zeigen. Sie läuft drei Monate bis September und ist eingebunden in das Programm der Gartenregion Hannover. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Region, der Stiftung Kulturregion, der Stiftung Niedersachsen sowie der Nord/LB Kulturstiftung.

Von Ursula Kallenbach

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