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Stadt erwartet 20 Prozent mehr

Burgwedel Stadt erwartet 20 Prozent mehr

Die Steuereinnahmen werden, so jüngste Prognosen, dieses Jahr reichlich sprudeln im Land Niedersachsen. Aus den Rathäusern in Großburgwedel, Altwarmbüchen und Mellendorf kommen allerdings ganz unterschiedliche Trendmeldungen.

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Die Gewerbesteuerschätzungen und die Realität sehen in Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark ganz unterschiedlich aus.

Quelle: Symbolbild

Burgwedel/Isernhagen/Wedemark. Die regionalisierten Ergebnisse für die niedersächsischen Kommunen stellen sich für die Stadt Burgwedel nicht so dar, dass man im Rathaus die Sektkorken knallen lassen könnte: Gewerbesteuer 2016? Minus 0,7 Prozent!

Aber: Weil Gewerbesteuern traditionell stark schwanken und sich regional, ja lokal sehr unterschiedlich entwickeln, gibt es doch Grund zur Freude. „Wir haben aktuell ein Soll von 16,9 Millionen Euro“, erklärt Kämmerer Christian Möhring auf Anfrage – gegenüber dem 2016-er Haushaltsansatz in Höhe von 13,5 Millionen also ein Plus von 3,4 Millionen. Hinzu kommt, dass auch das „Ist“ vom letzten Jahr mit 14,1 Millionen den Plan um 600 000 Euro überschreitet. „Demnach steigt die Gewerbesteuer bei uns um 20 Prozent, nach Steuerschätzung müsste sie sinken“, erklärt Möhring.

Weniger Spektakuläres hört man aus der Wedemark und Isernhagen. „Bei der Gewerbesteuer gibt es aktuell keine Schwankung zur Planung“, meldet die Isernhagener Gemeindeverwaltung. Das heißt: Die Kommune kalkuliert in diesem Jahr weiterhin mit den eingeplanten rund 17,5 Millionen Einnahmen von ihren Unternehmen. In Bezug auf die Steuerschätzung des Landes werde die Gemeinde gegebenenfalls über den kommunalen Finanzausgleich im nächsten Jahr profitieren.

Der Kämmerer der Wedemark, Joachim Rose, drückt den gleichen Sachverhalt so aus: „Die Gewerbesteuer entwickelt sich schön nach Plan“ – erwartet werden laut Etat 2016 rund 10,8 Millionen Euro. Das sei aber nur eine Momentaufnahme, stellt Rose klar. „Das kann sich jeden Tag ändern.“ Was Einkommens- und Umsatzsteuer angeht, bedeutet die Prognose für die Wedemark unterm Strich ein Minus von 300 000 Euro in diesem und ein gleich hohes Plus im kommenden Haushaltsjahr.

Mit einem solchen „Plus-Minus-Null“ rechnet auch Möhring nach der Steuerprognose für diese beiden Einnahmeposten für Burgwedel.

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