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MIT ergreift Partei für Kranz

Burgwedel MIT ergreift Partei für Kranz

Pünktlich zur heutigen Kür eines Bürgermeisterkandidaten bei der Burgwedeler CDU hat deren Mittelstandsvereinigung (MIT) Partei ergriffen - für Michael Kranz.

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Hartmut Valentin

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Die MIT macht in der Burgwedeler CDU sonst eher selten von sich reden. In ihren Vorstand hat sie unter den zwei Bewerbern für die Bürgermeister-Kandidatur allein Wettmars Ortsbürgermeister Michael Kranz eingeladen, der Chef einer Anwaltskanzlei und einer Immobilienverwaltung ist. Hinterher gab MIT-Vorsitzender Hartmut Valentin diese Empfehlung ab: „Ein Mann, der durch Eigenverantwortung im Wirtschaftsleben täglich beweisen muss, was er kann, ist der Richtige auf dem Stuhl des Bürgermeisters der Stadt Burgwedel: Der Mittelstand will Kranz.“ Das ist zugleich eine Absage an Kranz’ Mitbewerber, den Bruder des bisherigen Bürgermeisters: Björn Hoppenstedt ist promovierter Jurist und Kreisrat im Landkreis Harburg. Aus Valentins Sicht spricht zweierlei gegen den 39-jährigen Vater von drei Kindern: „Nicht noch ein Verwaltungsmann“ - und: „Ich habe noch keinen getroffen, der es gut findet, wenn die Dynastie Hoppenstedt fortgesetzt würde.“ Diese Position will Valentin auch vertreten, wenn heute ab 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums gewählt wird. Beworben hatte sich zwischenzeitlich auch Margrit Behrens-Globisch, bis zum Jahr 2000 stellvertretende Gemeindedirektorin von Isernhagen und heute Vize-Bürgermeisterin von Holzminden. Warum sie einen Rückzieher machte, dazu wollte sie gestern keine Stellungnahme abgeben. Die Zeitungen in Winsen haben über Hoppenstedts Bewerbung in seiner Heimatstadt berichtet. „Es würde mir schwer fallen, aus Winsen weg zu gehen“, sagte er dem Hamburger Abendblatt. Das „Wochenblatt“ fragte indes: „Will Hoppenstedt jetzt weg, weil ihm durch die Kandidatur des 1. Kreisrates bei der Landratswahl im kommenden Mai der direkte Weg auf den Chefsessel im Kreishaus versperrt ist?“

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Von Redakteur Martin Lauber