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Transporter prallt gegen Baum – Fahrer stirbt

Unfall in Kleinburgwedel Transporter prallt gegen Baum – Fahrer stirbt

Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstag ein 39 Jahre alter Handwerker auf dem Würmseeweg tödlich verletzt worden. Der junge Familienvater ist wohl auf dem Weg nach Hause in die Wedemark gewesen. Auch einen Tag später rätselt die Polizei noch über die Ursache und sucht Zeugen.

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Tödlicher Unfall am Würmsee: Kleintransporter prallt gegen Baum.

Quelle: Christian Elsner

Burgwedel. Der Unfall hatte sich am Dienstag zwischen 16.30 und 17.15 Uhr auf dem Würmseeweg, etwa 800 Meter westlich der Würmseekreuzung, in Richtung Kleinburgwedel-Wietze ereignet. Nach Auskunft eines Sprechers der Polizei hatte eine vorbeikommende Autofahrerin den verunglückten Wagen entdeckt und die Rettungskräfte gerufen. Offenbar war der 39 Jahre alte Fahrer des Renault-Transporters auf gerader Strecke zunächst nach rechts von der nicht sehr breiten Fahrbahn abgekommen. Anschließend geriet das Gefährt nach links auf den Grünstreifen, schleuderte zurück auf die Straße und prallte dann auf der rechten Seite frontal gegen einen Baum. Für den Wedemärker kam jede Hilfe zu spät. Nun sucht die Polizei Zeugen. Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter Telefon (0511) 1091888 entgegen.

Bei einem Unfall am Würmsee in Kleinburgwedel ist der Fahrer eines Kleintransporters ums Leben gekommen

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Wie Großburgwedels Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger auf Anfrage berichtet, waren das schon harte Bilder, die sich ihm und zwei seiner routinierten Kameraden bei der späteren Bergung des Leichnams geboten hatten. Genau aus diesem Grund greift Rüdiger bei derartigen Einsätzen stets auf erfahrene Feuerwehrleute zurück. Die Jüngeren habe er bewusst am Fahrzeug zurückgelassen. „Da habe ich eine Sorgfaltspflicht“, betont der Feuerwehrchef. Es sei seine wichtigste Aufgabe, seine Leute nicht zu überlasten.

Rüdiger spricht von einem eher „ruhigen, professionell abgearbeiteten Einsatz“. Da der Fahrer bereits tot gewesen sei, habe für die Feuerwehrleute auch kein zusätzlich belastender Zeitdruck bestanden. Emotional schwieriger sei das etwa bei schreienden Schwerverletzten oder wenn gar Kinder betroffen sind. Schwere Einsätze werden im Anschluss immer in Gesprächen aufgearbeitet, sagt der Ortsbrandmeister.

Auch am Dienstagabend hatten sich die Einsätzkräfte später im Feuerwehrhaus zusammengesetzt und über das Erlebte gesprochen. Das sei sehr wichtig, weiß Rüdiger aus langjähriger Erfahrung. Bislang habe aber keiner der eingesetzten Feuerwehrleute weiteren Gesprächsbedarf angemeldet. Doch das könne durchaus noch kommen. Darum sei er jederzeit ansprechbar, genau wie die dafür eigens geschulten Notfallseelsorger. „Das ist wichtig, um Erlebnisse nicht in sich hineinzufressen.“ Die schlimmen Bilder könnten auch nach Jahren plötzlich für die Feuerwehrleute noch zu einer Belastung werden. Spätestens dann sollte fachmännische Hilfe in Anspruch genommen werden.

 

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