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Weil bei Rossmann: Auf Stippvisite beim Duzfreund

Großburgwedel Weil bei Rossmann: Auf Stippvisite beim Duzfreund

Duzfreunde sind sie seit Jahren, der Großburgwedeler Unternehmer Dirk Roßmann und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Doch die Logistikhallen des Drogerieunternehmens hat Weil auf der Station seiner Sommertour am Montag tatsächlich zum ersten Mal besichtigt.

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Ministerpräsident Stephan Weil besichtigt die Logistikabteilung der Rossmann-Zentrale in Großburgwedel – begleitet von zahlreichen Journalisten.

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. "Hallo Stephan! – Hallo Dirk!“: Weil der Ministerpräsident in seiner Limousine ein paar Minuten eher als der Bus mit dem Presse-Tross an der Rossmann-Zentrale eingetroffen ist, holen der Politiker und der Unternehmer ihre Begrüßung kurzerhand kameratauglich nach – obwohl sie sich doch Augenblicke zuvor schon drinnen freundlich umarmt hatten.

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Man mag sich, man schätzt sich, man spart nicht mit Lob füreinander: Roßmann streicht Weils "wirtschaftliche Kompetenz und menschliche Art“ heraus, Weil lobt die "fantastische Entwicklung“ des Familienunternehmens Rossmann, aber auch das soziale Engagement des Firmengründers.

"Fragen?“ Nicht aus den Reihen der Rossmann-Mitarbeiter, die auch dazugebeten wurden, wohl aber von den versammelten Zeitungs-, Radio- und Fernsehreportern. Die Politik Erdogans sei nicht seine Politik, erfahren die Medienschaffenden von Dirk Roßmann in den rund 75 Minuten des Programms. Dass zu viele Autobahnbaustellen vor sich "hindümpeln“. Dass er sich einfachere Gesetze, vor allem Steuergesetze, wünsche. Dass sich das Unternehmen am Standort Großburgwedel sehr wohl fühle, "im Herzen Deutschlands“. Dass man als Chef sagen müsse, wo es langgeht, wenn die Hälfte nach links und die andere nach rechts wolle.

Durchs Hochregallager führt der Weg die Besucher, wo Weil das Warensystem lobt. "Das braucht aber auch engagierte Menschen, die die Regale füllen.“ Dann stehen Häppchen und Interviews im Innenhof auf dem Plan – "der Mensch muss auch was essen, Stephan“, sagt Roßmann. Wann er aufhören werde, wird der Firmengründer gefragt. "Wann soll ich aufhören, Raoul?“, fragt er seinen Sohn, um dann selbst die Antwort zu geben: "So lange ich noch geduldet werde“, sagt er und lacht. "Es macht unheimlich Spaß.“

Spaß haben der Unternehmer und der Politiker auch am Fußball, und so fällt der Abschied herzlich, aber kurz aus: "Bis Freitag dann, im Stadion“, sagt Roßmann und klopft "dem Stephan“ auf die Schulter. Man kennt sich, man mag sich, man sieht sich.

Von Frank Walter

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