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Mit dem Ausbau kommt Fahrradschutzstreifen

Engensen Mit dem Ausbau kommt Fahrradschutzstreifen

Mit der angekündigten Sanierung der meisten der Burgwedeler Ortsdurchfahrten beginnt die Region Hannover in Engensen - und das bereits im Oktober. Im Zuge des Ausbaus soll die K117 einseitig einen Fahrradschutzstreifen erhalten.

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Der Ausbau der Engenser Ortsdurchfahrt beginnt im Oktober. Zuerst werden die Geh- und Radwege erneuert.

Quelle: Martin Lauber

Engensen. Wann genau im Oktober die Tiefbauer anrücken, sei noch nicht definiert, sagte Regionssprecher Klaus Abelmann, dafür aber die angestrebte Fertigstellung: voraussichtlich Ende Mai 2018. Bis dahin sollen circa 1,4 Millionen Euro auf und entlang der rund einen Kilometer langen Ortsdurchfahrt verbaut werden.

Geplant ist außer der Sanierung der Fahrbahndecke auch, die Rinnen und Hochborde zu erneuern, die Parkflächen im Ortskern neu und die Stellen, wo der Radverkehr die Kreisstraße kreuzt, sicherer und barrierefrei zu gestalten. Laut Bauamt der Stadt Burgwedel sollen zuerst die Nebenanlagen in Angriff genommen werden und die K117 dann Anfang des nächsten Jahres neu asphaltiert werden.

Wie berichtet, will die Region Hannover auch in Wettmar, Kleinburgwedel und Thönse im Zuge der geplanten Straßensanierung den Radverkehr auf den Ortsdurchfahrten neu regeln - die in Engensen wird die erste im Burgwedeler Stadtgebiet mit einem einseitigen Fahrradschutzstreifen sein.

Region gibt Baulast für Gehwege an die Stadt ab

Überall, wo die Region die innerörtlichen Kreisstraßen ausbaut, erneuert sie auch die Geh- und Radwege, um sie anschließend in die Baulast der Kommunen abzugeben. Das diene auch der besseren Transparenz, das hat Conrad Vinken von der Region Hannover in allen Dorfparlamenten erläutert. Dass selbst die Regions- und Stadtverwaltungen manchmal den Durchblick über die Baulast einzelner Gehwege verloren hätten, habe historische Ursachen: Die Region sei traditionell für die Pflege der Radwege zuständig. In den vergangenen Jahren sei allerdings die Benutzungspflicht auf vielen der Radwege aufgehoben worden. „Mit der Beschilderung ändert sich aber nicht die Baulast“, betont Vinken. Die Konsequenz: Wenn nun ein Schaden an einem Bürgersteig gemeldet werde, müsse zur Ermittlung der Zuständigkeit geprüft werden, ob es sich um einen früher benutzungspflichtigen Radweg handelt oder nicht. „Das steht in alten Akten. Oder vielleicht weiß noch der ältere Kollege etwas“, so Vinken.

Bis auf Thönse, wo die Beratung noch aussteht, hat die Stadtverwaltung mittlerweile die Ortsräte aller betroffenen Ortsteile mit der Baulastfrage befasst und überall auch grünes Licht bekommen - zuletzt in Großburgwedel, wo ebenfalls ein Teil der innerörtlichen Kreisstraßen angefasst werden soll.  

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Am Ortseingang endet der Radweg aus Großburgwedel. Im Bereich der Verkehrsinsel sollen die Radfahrer auf die Fahrbahn wechseln können.

Quelle: Martin Lauber

Von Martin Lauber und Sascha Priesemann

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