Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Mittagessen in der Schule soll einheitlich sein

Burgwedel Mittagessen in der Schule soll einheitlich sein

Was sollen Burgwedels Grundschüler künftig essen? Mit dieser Frage wendet sich die Verwaltung jetzt an die Politik, um künftig alle Mensen in den zweizügigen Grundschulen auf die gleiche Weise zu versorgen.

Voriger Artikel
Kunst-Spaziergänger erobern Wettmar
Nächster Artikel
Ein Stolperstein für Dr. David

Was gibt es für Burgwedels Grundschüler künftig zu essen? Es soll vereinheitlicht werden.

Quelle: Archiv/Symbolbild

Burgwedel. Bisher ist das Mittagessen an den Burgwedeler Schulen nicht einheitlich geregelt: Im Schulzentrum gibt es eine sogenannte Kochküche - sprich: Personal des Caterers kocht vor Ort täglich frisch. In Fuhrberg wird, wie in allen Kindertagesstätten, nicht gekocht, sondern das Mittagessen warm angeliefert. Eine Küchenkraft teilt die Mahlzeiten aus. In Thönse hingegen ist das Cook-&-Freeze-Verfahren etabliert: Zwei Mitarbeiterinnen bereiten das gelieferte Essen vor Ort auf. Und in der Grundschule Großburgwedel, wo den Schülern täglich mehr als 200 Essen serviert werden, wärmen vier Küchenkräfte in einer Relaisküche die Mahlzeiten nach dem Cook-&-Chill-Prinzip auf.

Da die Stadt Burgwedel im Sommer 2016 auch in Wettmar und im Jahr darauf in Kleinburgwedel den Ganztagsbetrieb einrichten möchte, wünscht sich die Verwaltung eine Grundsatzentscheidung der Politik, wie ein einheitlicher Standard beim Mittagessen an allen zweizügigen Grundschulen künftig aussehen soll. Davon hängen auch die dafür notwendigen Gebäude- und Investitionsentscheidungen ab.

Der Trend der Schulen geht zum Cook-&-Chill-Verfahren: Die Wettmarer haben sich nach einer Probeverkostung dafür ausgesprochen - auch die Fuhrberger würden gern darauf umsteigen. Sollte die Politik dem zustimmen, wird das teuer: Für Küche, Spülbereich, Lüftung, Einrichtung und Planung kämen auf die Stadt mehr als 920.000 Euro zu - denn in Wettmar, Fuhrberg und Kleinburgwedel könnte der dafür notwendige Raumbedarf nur über Neubauten geschaffen werden. Hinzu kommen jährliche Unterhaltungs- und Personalkosten in Höhe von rund 75.000 Euro. Diese könnten laut Verwaltung nicht einmal ansatzweise durch die Einnahmen aus dem Essensgeld, das die Eltern zahlen, gedeckt werden.

Die Verwaltung empfiehlt daher entgegen dem Trend aus den Grundschulen eine Warmverpflegung für die kleineren Grundschulen, bei denen aus Erfahrung nicht mit mehr als 125 Essen pro Tag zu rechnen ist. Einerseits müsste so sehr viel weniger eigenes Personal eingestellt werden - vielleicht könnte dieses sogar der Caterer stellen. Andererseits braucht es für das warm gelieferte Essen weniger Umbauten, weil eine Küche und ein Ausgabetresen entfallen.

Der Schulausschuss berät darüber in öffentlicher Sitzung am Dienstag, 30. Juni, ab 18.30 Uhr im Rathaus.

Von Carina Bahl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqn371eautd2w7l5i
Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers

Fotostrecke Burgwedel: Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers