Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Pilzsammler werden endlich fündig

Burgwedel Pilzsammler werden endlich fündig

Gleich dreimal musste der Nabu Burgwedel und Isernhagen seine Pilzexkursion verschieben: Der Spätsommer war so trocken, dass sich wochenlang kein Pilz zeigte. Am Sonnabend aber war es endlich soweit: Mit 30 fleißigen Pilzsammlern ging es vormittags ins Sprill-Gehege – und das mit Erfolg.

Voriger Artikel
Kreativität hat viele Gesichter
Nächster Artikel
Vivid Voices reißen 300 Zuhörer von den Stühlen

Na endlich: Beim vierten Versuch sind die Körbe beim Nabu voll mit Pilzen.

Quelle: Carina Bahl

Großburgwedel. Große, kleine, lilafarbene, essbare und skurrile Fundstücke fanden sich um 13 Uhr in den Körben. „Die Ausbeute ist gut“, sagte Anne Walter vom Nabu. „Es macht Spaß, im Untergehölz zu kraxeln“, beschrieb es Kriemhild Mank aus Altwarmbüchen, die schon als Kind mit ihren Großeltern Pilze gesammelt hatte. Dass mit Horst Labitzke ein Experte beim Praxisteil des Seminars dabei war, der jeden Pilz beim Namen nennen konnte und genau darauf achtete, dass am Ende auch nur die ungefährlichen auf dem Teller landeten, wussten alle zu schätzen. Ein violetter Lacktrichterling, ein nicht weniger farbenfroher Rötelritterling oder ein klassischer Hallimasch? Der Austausch über die Inhalte in den Sammlerkörben machte allen fast mehr Spaß als das anschließende Putzen und Zubereiten. „Allein sammle ich nur, was ich kenne“, sagte Mank – alle anderen Pilze würden zwar stets mitgenommen und per Buch bestimmt, aber nicht gegessen. „Sicher ist sicher.“

Von Carina Bahl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten