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Nach Messerstecherei fehlen immer noch Zeugen

Burgwedel Nach Messerstecherei fehlen immer noch Zeugen

Immer noch fehlen Zeugen: Bei ihren Ermittlungen wegen einer Messerstecherei in Thönse am Vorabend von Ostern tappt die Polizei noch im Dunkeln. Tatort war gegen 22.50 Uhr die Lange Reihe, wo ein Passant sich geweigert hatte, zwei Angreifern sein Handy auszuhändigen. 

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Quelle: Symbolbild Archiv

Thönse. Darüber kam es zu Handgreiflichkeiten, in deren Verlauf dem 24-jährigen Thönser oberflächliche Schnittverletzungen zugefügt wurden.

Das Opfer sei nicht auf dem Heimweg vom Thönser, sondern nach seinem Kenntnisstand vom Wettmarer Osterfeuer gewesen, sagte Ortsbrandmeister Ingmar Franke am Donnerstag. Die Ortsfeuerwehr als Veranstalter des Osterfeuers treffe für den Vorfall keine Mitverantwortung: "Bei uns war eine Masse los, 500 Besucher bestimmt, aber auf dem Platz war alles ruhig."

Traurig findet es Franke gleichwohl, "wenn man nachts nicht mehr sicher durchs Dorf gehen" könne. An eine vergleichbare Straftat auf offener Straße im 1580-Einwohner-Dorf Thönse kann auch Ortsbürgermeister Heinz-Theo Rockahr sich nicht erinnern.

Eine zweite Vernehmung des Opfers steht nach Aussage der Polizei in Großburgwedel noch aus. Weiterhin gebe es allein dessen vage Beschreibung der gesuchten Männer: beide circa 25 Jahre alt und dunkel gekleidet, beide sprachen akzentfrei Deutsch. Die Unbekannten flüchteten auf Fahrrädern. Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon (05139) 99 10.

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