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Tag der offenen Tür trifft ins Schwarze

Burgwedel Tag der offenen Tür trifft ins Schwarze

Ausprobieren wurde großgeschrieben beim Tag der offenen Tür des Schützenvereins Gut Ziel: Ob mit Pfeil und Bogen, am Luftgewehr, ob am Pusterohr oder mit der Pistole – Interessierte konnten sich über alle Bereiche des Schießsports informieren und testen, ob sie ein neues Hobby finden.

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Die Schützen des SC Neuenhäusen rund um Verena Müller (rechts), die mit 12 Personen und einem Kind angereist sind, fühlen sich beim Tag der offenen Tür in Wettmar sehr wohl.

Quelle: Gerner

Wettmar. „,Xavier’ hat bei uns auch einiges durcheinandergebracht“, sagt Vorsitzende Christa Krüger. Der Sturm hatte einige Tage zuvor einen Baum im Kleinkaliber-Gelände zum Umstürzen gebracht. „Da hatten wir erst einmal einiges aufzuräumen.“ Doch bis zum Tag der offenen Tür war alles wieder in bester Ordnung. Der Schützenverein Gut Ziel präsentierte sich Interessierten und Bekannten in bester Aufstellung.

Bei Schießsportleiterin Regine Feuerhake konnten sich Interessierte im Umgang mit Pfeil und Bogen üben. „Der Ellenbogen muss höher sein, das Kinn etwas runter“, riet sie den Anfängern. Feuerhake, die seit 2008 aktive Bogenschützin ist, kann Neulingen viele Tipps mit auf den Weg geben. Die Behindertensportlerin gehört zu den Besten: Bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft der Paralympics hat sie den elften Platz belegt.

Die zweite Jugendleiterin Daniela Schluckebier beantwortete die Fragen von Eltern, Kindern und Jugendlichen. Nico Kremm nahm am Computer die Auswertung der Ergebnisse des Schießwettbewerbs vor, der gleichzeitig über zwei Tage lief. 78 Männer und Frauen nahmen am 100-Schuss-Marathon-Schießen teil und maßen ihr Können am Luftgewehr mit und ohne Auflage oder an der Pistole.

Ob aus Bilm, Ahlten oder Hildesheim: Die Mitglieder zahlreicher niedersächsischer Vereine nahmen das Angebot wahr, sich im Marathon miteinander zu messen – sei es als Einzelschütze oder als Mannschaft. „Wir sind schon zum vierten Mal hier“, sagte Rüdiger Kappei vom SV Evern. Er und seine vier Mitstreiter lobten die nette Atmosphäre in Wettmar. „Es macht immer wieder Spaß, hier herzukommen.“ Das bestätigte auch Verena Müller, die mit elf anderen Mitgliedern vom SC Neuenhäusen aus der Nähe von Celle angereist war. „Das ist immer wieder ein toller Ansporn, hier im Wettbewerb mit anderen Vereinen anzutreten“, sagte sie.

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Von Gabriele Gerner

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