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Neue Schulbezirke zeigen Wirkung

Burgwedel Neue Schulbezirke zeigen Wirkung

Ab diesem Sommer gelten die neuen Grundschulbezirke für Groß- und Kleinburgwedel. Das Ziel der Verwaltung ist erreicht: Nach jetzigem Stand werden beide Schulen von der Änderung profitieren.

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Ab diesem Sommer werden die Großburgwedeler Kinder, die östlich der Fuhrberger Straße wohnen, in Kleinburgwedel eingeschult.

Quelle: Martin Lauber/Archiv

Burgwedel. Das Unverständnis vieler Eltern in Großburgwedel war Anfang 2015 groß: Weil die Schülerzahlen an der Grundschule Großburgwedel laut Prognose deutlich das Fassungsvermögen des Gebäudes übersteigen werden und der kleinen Grundschule im Nachbarort Kleinburgwedel die Schüler ausgehen, hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die Grundschulbezirke ab 2016 zu ändern - der Rat folgte dem mehrheitlich.

Ab diesem Sommer werden die Großburgwedeler Kinder, die östlich der Fuhrberger Straße wohnen, in Kleinburgwedel eingeschult. Die Kritik, dass die Kinder dann Bus fahren müssten und nicht mit ihren Freunden auf eine Schule gehen könnten, blieb unerhört - letztlich hielt sich der Widerstand jetzt auch in Grenzen. Nur für acht Kinder musste eine Ausnahmeregelung erteilt werden, sagt Burgwedels Erste Stadträtin Christiane Concilio.

Die konkreten Zahlen, wie viele Erstklässler in Kleinburgwedel und Großburgwedel eingeschult werden, könne sie noch nicht nennen. Mit Umzügen und Flüchtlingskindern sei noch viel Bewegung drin. Die vorliegenden Anmeldezahlen würden jedoch eines deutlich machen: „Die Grundschule Kleinburgwedel wird sicher zweizügig starten. In Großburgwedel wird es keine Fünfzügigkeit in der ersten Klasse geben“, betont Concilio. Genau das war das Ziel.

Die weitere Sorge, die viele Eltern hatten, dass die künftigen Kleinburgwedeler Grundschüler, die in Großburgwedel einen Kindergarten besuchen, nicht angemessen auf den Übergang vorbereitet würden, kann Concilio entkräften: „Die Kinder in den Großburgwedeler Kitas, die im Sommer in die Grundschule Kleinburgwedel gehen werden, nehmen an den Aktionen in Kleinburgwedel teil.“ Sie lernen den Schulweg kennen, ihre künftigen Klassenkameraden aus der Kita Kleinburgwedel und die Schule selbst, beispielsweise in Form der Aktion Lesekumpel.

Dieses Angebot gibt es in allen Kitas. Wer also in Großburgwedel wohnt, sein Kind aber in Kleinburgwedel zur Schule schicken muss, hat weiterhin die freie Wahl zwischen den Kitas. „Es gibt vonseiten der Verwaltung keine Vorgaben“, beruhigt Concilio.

Von Carina Bahl

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