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Schützenfest: Neuerungen kommen gut an

Großburgwedel Schützenfest: Neuerungen kommen gut an

Der Schützenverein Großburgwedel blickt zufrieden auf sein Festwochenende: Neuerungen wie der Open-Air-Gottesdienst und ein Gewinnspiel waren ein voller Erfolg und haben mehr Besucher angelockt.

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Am Sonntagnachmittag ist der Festplatz gut gefüllt.

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. Die Zahl der Besucher, die am Freitag auf die Parkwiese hinter dem Rathaus zum Open-Air-Gottesdienst kamen, habe sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren verdreifacht, schätzt Mike Ocker. Immerhin 70 Leute hätten sich dort zum Auftakt für das Schützenfest am Wochenende zusammengefunden. "Wir haben aber auch wirklich ein Bombenwetter gehabt", sagte Ocker erfreut.

Warum es am Sonnabendabend im Zelt ein bisschen ruhiger zuging als üblich, das könnte gerade dem heißen Wetter geschuldet gewesen sein. Möglicherweise wird der Verein für das nächste Jahr beim Musikprogramm an der ein oder anderen Stellschraube drehen.

Neu war auch der Wettbewerb, der die Vereine auszeichnet, welche sich beim Schützenumzug am Sonntag besonders gut präsentierten. Dafür lagen in den Geschäften bereits seit einigen Wochen Postkarten bereit, auf denen die Zuschauer jetzt abstimmen und damit auch selbst Einkaufsgutscheine gewinnen konnten. Auch während des Umzugs am Sonntag verteilten Helfer weitere Karten – von denen dann viele postwendend ausgefüllt im Briefkasten vor dem Festzelt landeten, wie Schützenchef Hennig Kühl gestern Nachmittag zufrieden registrierte.

Zufrieden ging des Königs Blick – der Schützenvorsitzende hatten sich die Königswürde im Stechen gesichert – am Sonntag aber auch über den Festplatz: "Platz voll, Zelt voll, alles ist gut. Die Ideen haben gezündet", freute sich Kühl. Und dass das Gewinnspiel nicht nur mehr Zuschauer als sonst an den Straßenrand, sondern auch mehr Vereine in den Festumzug gelockt hatte – für die es Geld für die Vereinskasse zu gewinnen gab – tat seiner Laune auch keinen Abbruch. Neu dabei waren die Cheerleader Dancing Stars der TSG und der Laufclub, und nach zwei Jahren Pause sorgte auch der Fanfarenzug Thönse wieder für lautstarke Aufmerksamkeit fürs Schützenwesen.

Dass das nicht das Ende sein muss, dafür will sich auch der Ortsbürgermeister  einsetzen. Viele Vereine hätten bereits für das nächste Jahr ihre Teilnahme signalisiert, so Rolf Fortmüller. In diesem Jahr sei die Nachricht vom Wettbewerb – der Ortsrat hatte 500 Euro für die Preise bereitgestellt – für den ein oder anderen wohl zu kurzfristig gekommen.

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Von Frank Walter und Katharina Derlin

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