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Noch mehr Europa im Fokus

Großburgwedel Noch mehr Europa im Fokus

Das Gymnasium Großburgwedel will seine europäische Ausrichtung stärker fördern als bisher. Deshalb hat die Schule sich auf den Weg gemacht, sich dem Elos-Netzwerk anzuschließen, dem schon rund 140 Schulen in 22 teilnehmenden Ländern angehören.

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Die Lehrerinnen Petra Sommer (links) und Sandra Nothdurft sind Elos-Koordinatorinnen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Seit Beginn dieses Schuljahres manövrieren Petra Sommer und Sandra Nothdurft den Elos-Anwärter durch eine Art zweijähriger Bewährungsphase. Die Europa-Projektwoche, die gestern mit einer großen Präsentation zu Ende ging und die sicher Elos-Pluspunkte bringen wird, entsprang der Initiative der beiden Fremdsprachenlehrerinnen.

Gesa Johannes sieht das Elos-Projekt ganz grundsätzlich: Freiheit, Toleranz, Demokratie, Frieden - diesen „europäischen Werten“ fühle sich das Gymnasium verpflichtet, so die Direktorin. Bei Elos gehe es um Internationalität und Kompetenzerweiterung. „Und auch darum, wer wir sind und wie wir die Zukunft in Europa gestalten wollen.“

Kontakte werden gepflegt zu Schulen in Frankreich und Spanien, in Polen und Russland. In bilingualen Unterrichtseinheiten werden die Fremdsprachenkenntnisse harten Stresstests ausgesetzt. Aber: Es passt durchaus noch mehr Europa rein in den Unterricht und ins Schulleben.

Elos steht für „Europe as learning environment in school“ - auf Deutsch: „Europa als Lernumgebung in der Schule“. Warum nicht europäische Feiertage in Zukunft im Schulverband mitfeiern? Sommer und Nothdurft sehen viel Potenzial im Lehrplan nicht nur in Geografie, im Sprach- oder Politikunterricht, sondern auch in Mathe. Fürs Elos-Aufnahmeverfahren protokollieren ihre Kollegen, wo sie Stoff mit speziellem Europa-Fokus behandelt haben. Wissenschaftlich begleitet wird das von der EU geförderte Projekt vom Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz-Universität-Hannover. Nach zwei Jahren ist, wenn alles gut geht, das Gymnasium eine Elos-Schule. „Dieser Titel würde dann auf allen Zeugnissen stehen, was in der Berufswelt sicher hilfreich ist“, verrieten die Koordinatorinnen den Redakteuren der Schülerzeitung Kompass.

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