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Platz für alle in der Aula der Gesamtschule

Burgwedel Platz für alle in der Aula der Gesamtschule

Nur 199 Personen dürfen sich in der Aula von Oberschule und IGS Burgwedel versammeln. Dieses Limit setzt dem Schulleben bisher enge Grenzen. Aber nicht mehr lange: Der Schulausschuss hat einstimmig beschlossen, 305.000 Euro für die Erfüllung der Auflagen der Bauaufsicht auszugeben.

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Der Platz in der Aula würde für gut 400 Personen ausreichen, aber noch gibt es Nachholbedarf bei Lüftung und Brandschutz.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Alles ist schon viel besser geworden als früher: Neue Oberlichter, durch die Tageslicht fällt, einen besseren Schallschutz und neue Eingangstüren hat die Stadt in den letzten Jahren schon einbauen lassen. Aber eine Versammlungsstätte im Sinne der Versammlungsstättenverordnung, in der auch die großen Schulveranstaltungen stattfinden könnten, ist dadurch aus der Aula nicht geworden.

Für ihre Begrüßungs- und Abschiedsfeiern muss die Oberschule bisher regelmäßig in die Sporthalle oder die Aula des Gymnasiums ausweichen. Denn die Lüftungsanlage erfüllt nicht die Ansprüche der Bauaufsicht an eine Versammlungsstätte, in der auch 400 oder mehr Personen zusammen können dürfen. Zudem gibt es beim Brandschutz Nachholbedarf; so müsste das Stuhllager hinter der Bühne andernorts in der Schule untergebracht werden.

Der stellvertretende Leiter der Schule, unter deren Dach zurzeit 460 Haupt-, Real-, Ober- und IGS-Schüler unterrichtet werden, schilderte die Konsequenzen im Schulausschuss. Bernd Hofmann: "Das engt unser Schulleben massiv ein. Ob Weihnachtsfeier, Theater, Einschulung oder Informationsveranstaltungen -  wir können eigentlich gar nichts mehr machen." Eine Aula, die für circa 400 Personen ausreicht, werde indes für das Gros aller Schulveranstaltungen genügen.  "Ohne eine solche Versammlungsstätte ist die Schule einfach nicht rund", erklärte die Lehrervertreterin im Fachausschuss, Irmhild Albrecht.

Veranstaltungen im eigenen Hause seien für die Identifikation  der Schüler mit ihrer Schule extrem wichtig, pflichtete Wolfgang Grüne (CDU) seiner Kollegin bei. Die Äußerung einer Schülervertreterin aus der Klasse 10 belegte seine Einschätzung: "Ich würde meinen Abschied gerne in unserer Schule erleben!"

Kämmerer Christian Möhring, der im Rathaus auch für die Gebäudewirtschaft zuständig ist, stellte klar, dass es sich bei dem für den 2017-er Haushalt geplanten Ansatz von 305.000 Euro für die Aula-Ertüchtigung nur um eine Schätzung handle. Wegen des aktuellen Baubooms würden für technische Gewerke, wenn die öffentliche Hand ausschreibt, zurzeit selten mehr als ein oder zwei Angebote abgegeben. Mehrkosten seien nicht auszuschließen. Bei einer Kostenexplosion, versprach er aber, würde die Verwaltung vor einer Auftragsvergabe den Schulausschuss erneut konsultieren.

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