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Neue Munitionsfabrik: Warten auf Genehmigung

Burgwedel Neue Munitionsfabrik: Warten auf Genehmigung

Seit 2012 will die Langenhagener Brenneke Ammunition GmbH auf dem früheren Bundeswehrgelände östlich von Oldhorst eine neue Munitionsfabrik bauen. Doch ob die Arbeiten nächstes Jahr endlich beginnen können, ist noch offen.

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Auf dem 20 Hektar großen ehemaligen Bundeswehrareal nahe Oldhorst soll für vier bis fünf Millionen Euro eine moderne Fabrik für Jagd- und Sportmunition entstehen. Der Entwurf zeigt das geplante Verwaltungsgebäude und eine 1800 Quadratmeter große Produktionshalle.

Quelle: Entwurf Firma Brenneke Ammunition GmbH

Oldhorst. „Wir blicken jetzt auf 2017“, sagt Peter Mank, Geschäftsführer des noch am Langenhagener Ilmenauweg ansässigen Traditionsherstellers von Jagd- und Sportmunition. Nach positivem Vorbescheid des Gewerbeaufsichtsamts bereits vor fünf Jahren – die Behörde ist wegen des geplanten Umgangs mit Gefahrstoffen zuständig – brauchte das Unternehmen bis März 2016, bis es alle Anforderungen an den komplexen Genehmigungsantrag nach Immissionsschutzrecht erfüllt hatte.

„Jetzt warten wir auf die Genehmigung, wissen aber nicht, was an Auflagen noch kommt“, erklärt Mank. Erst wenn beides vorliege, „können wir in die Umsetzung eintreten“.

Geplant sind eine moderne Fabrik für Sport- und Jagdmunition mit Verwaltungs- und Seminargebäude sowie mehrere schallisolierte Schießbahnen. Das brennbare Treibladungsmittel für die Produktion der Patronen soll in sechs der auf dem Gelände bereits vorhandenen Munitionsbunkern gelagert werden.

Eine Frist für den Umzug aufs neue Gelände gibt es nicht, gleichwohl „läuft uns die Zeit weg“, sagt Mank. So müsse sein Unternehmen seine Munition derzeit extern laden lassen, weil bei wachsendem Absatz die Platzkapazität in Langenhagen nicht mehr ausreiche.

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