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Badeinsel statt Steg für Altwarmbüchens Strand?

Isernhagen Badeinsel statt Steg für Altwarmbüchens Strand?

Lässt sich am Badestrand in Altwarmbüchen ein Steg bauen, wie es ihn bereits am Kirchhorster See gibt? Mit der Klärung dieser Frage hatte der Ortsrat die Gemeindeverwaltung beauftragt. Das Ergebnis gibt wenig Anlass zur Hoffnung.

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Im Blauen See in Garbsen gibt es bereits eine Badeinsel, wie ihn sich auch der Ortsrat für den Altwarmbüchener See wünscht.

Quelle: Holger Hollemann

Altwarmbüchen. Eine Badesteg erhöhe nicht nur das Risiko von Badeunfällen, sondern sei auch anfällig für Vandalismus. Rund um den Steg müsste das Wasser vier Meter tief sein – allerdings liegt für den Altwarmbüchener See keine Tiefenmessung im Uferbereich vor. Zudem sei der Bau auf dem moorigen Seegrund schwierig. Aus der Erfahrung mit dem Kirchhorster Steg müssten die Politiker zudem Kosten in Höhe von rund 53.000 Euro einkalkulieren. Hinzu kämen die Personalkosten für den Bauhof, der die Instandhaltung übernehmen müsste.

Der Ortsrat Altwarmbüchen folgte daher in seiner Sitzung am Donnerstag der Meinung der Verwaltung, dass angesichts der angespannten Haushaltslage von einem Steg abgesehen werden sollte – brachte aber eine neue Idee ins Rennen: „Wie wäre es mit einer Badeinsel?“, schlug Arne Grävemeyer (CDU) vor. Diese habe den Vorteil, dass sie schwimmt – sprich nicht abhängig vom Grund des Sees ist. Zudem würde die Insel im Wasser auch geschützt sein vor Vandalismus.

Bei Veranstaltungen wie dem Triathlon, der vom Badestrand aus jährlich ins Wasser startet, könnte die Insel beiseite gezogen werden. Das Kostenproblem ist damit zwar nicht gelöst – die Verwaltung soll nun aber prüfen, ob auch eine Badeinsel von der Region gefördert werden könnte. Diese hatte für „Maßnahmen mit regionaler Bedeutsamkeit für die Naherholung“ Zuschüsse bis zu 40 Prozent in Aussicht gestellt. Aber auch Sponsoren, so machte der Ortsrat klar, seien dafür denkbar.

Von Carina Bahl

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