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Großburgwedel

Polizei vermutet Randalierer in der linksautonomen Szene

Von Martin Lauber

Fünf Tage nach der Zerstörung von zwei Glastafeln des neuen Mahnmals auf dem Großburgwedeler Friedhof vermutet die Polizeidirektion Hannover die Täter in der linksautonomen Szene.
Mit zwei großen Feldsteinen wurden die Glasscheiben des Mahnmals zerstört.

Mit zwei großen Feldsteinen wurden die Glasscheiben des Mahnmals zerstört.

© Martin Lauber

Diese am Donnerstagabend in einer Presseerklärung mitgeteilte Einschätzung beruhe aber nicht auf konkreten Hinweisen, erklärte Sprecher Stefan Wittke auf Anfrage. Ein Bekennerschreiben gebe es nicht. Aber die Gesamtumstände ließen wegen des mutmaßlich politischen Hintergrundes der Tat diese Schlussfolgerung zu.

Die beiden Steine, mit denen die Tafeln mit den Namen von 142 Soldaten, darunter sechs Waffen-SS-Angehörige, eingeworfen wurden, werden die Fahnder des Staatsschutzes nicht weiterbringen. Sie stammen, wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, von der Umrandung eines Grabes auf dem Friedhof. Ihre Auswertung habe keine Hinweise ergeben. So bleibt derzeit nur die Hoffnung auf Beobachtungen von Bürgern aus Burgwedel. Wie in Teilen der gestrigen Ausgabe berichtet, hatte eine 39-jährige Zeugin am vergangenen Sonnabend um 22.50 Uhr mehrfaches Knallen und das Zersplittern von Glasscheiben auf dem Friedhof gehört. Sie konnte aus ihrem Schlafzimmerfenster aber niemanden auf dem Gelände sehen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511-1095555 entgegen.

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  • @Berti Hannoveraner – 06.12.09
    Genau wegen solchen Leuten wie ihnen, ist das Denkmal zerstört worden. Wenn man solche Aussagen wie Ihre liest, wird einem schlecht...

    Vaterlandverräter, lieber Berti, 1939 war einmal, ist zum Glück vorbei...
  • Jaja, immer die bösen linken... Hannoveraner – 06.12.09
    Der Herr Witke, war nicht auch erst klar, dass die Besetzer auf dem Boehringergelände was mit dem Anschlag auf das Haus von unseren Stephan Weil zu tun haben und dann stellte sich heraus, dass die Farbe doch nicht zusammenpasst? Da war doch was, ihre Schlussfolgerungen treffen ganz oft nicht zu, hauptsache man kann Menschen wieder in Schubladen stecken und hat was, womit man die Bevölkerung anheizen kann. Jeder, wirklich jeder hätte sich zwei Steine nehmen können um auf Glasscheiben zu werfen, ich meine so schwer ist das nicht. Es sind doch bloß Glasscheiben, was ein Aufstand...
  • Traurig qwe – 05.12.09
    Oh Gott. Die Linken werden verdächtigt.
    Wird etwa deren Immunität jetzt aufgehoben?
  • Abartig berti – 05.12.09
    So etwas ist nur in Deutschland möglich. In keinem anderen Land wäre jemand imstande, so eine Schandtat zu tun. Man würde so etwas aufhängen, das sollte man, würde man diesen Unrat schnappen, auch in unserem Land tun. Wer das Andenken fürs Vaterland gefallener Soldaten beschmutzt, gehört an den Galgen, Aber in unserem Land werden sogar Volksverräter geehrt.
  • Mein Fehler Lindener – 05.12.09
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  • Vermutungs-Journalismus Karl Wilhelm – 05.12.09
    Qualitätsjournalismus pur...Glückwunsch.
    Einen Vermutungsartikel zu veröffentlichen hat schon wirklich eine große Klasse

    Aber was Springer kann, kann die HAZ doch schon lange...gell?
  • Zustimmung Lindener – 05.12.09
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  • Geniale Ermittler Maria – 04.12.09
    Wow nicht schlecht ! Nach 5 Tagen "vermutet" die Polizei einen Linksextremistischen Anschlag ist sich aber mangels Bekennerschreiben noch nicht ganz sicher.Von daher wird dieser Anschlag so wie viele KFZ-Brandstiftungen auch nicht statistisch bei den Linksextremen Straftaten erfasst.

    Aber wenn irgendwo ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert wird ist die Sachlage auch ohne Bekennerschreiben bereits am Tattag ohne Zweifel den Rechten zuzuordnen.

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