Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mehr Andockstationen fürs Rossmann-Recycling

Burgwedel Mehr Andockstationen fürs Rossmann-Recycling

Stelldichein der Wirtschaftspresse in Großburgwedel: Zur Rossmann-Bilanzpressekonferenz kamen gestern Journalisten aus 22 Medienhäusern. Während der Vorstand Wachstumszahlen verkündete, stand in der neuen Recyclingstation das Förderband keine Sekunde still. Der Umsatz dort: 30 bis 40 Tonnen Wertstoffe pro Tag – die Verpackung aus 400 Filialen.

Voriger Artikel
CDU: Tempo 30 im Mitteldorf nicht auf Vorrat
Nächster Artikel
Deutlich weniger Schwerverletzte bei Unfällen

An der um 600 Quadratmeter erweiterten Recyclingstation können jetzt sechs Lastwagen gleichzeitig andocken.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Schon lange hat Landsberg Großburgwedel als Standort des Rossmann-Zentrallagers abgelöst. Aber die Hochregale an der Isernhägener Straße mitsamt Logistik und 450 Mitarbeitern stellen immer noch das größte regionale Verteilzentrum des Konzerns dar.

Jeden Tag werden von dort aus rund 4000 Gitterboxen für jeden fünften Rossmann-Laden in Deutschland umgeschlagen. Von den Kommissionierern befüllt, rollen sie auf die Lastwagen; mit Pappe, Papier, Kartonagen und Folien gefüllt kommen sie zurück.

Jeder ankommende Lkw dockt kurz an zum Entsorgen - mit nur drei Toren verursachte das bis zum Dezember 2015 lange Standzeiten, bisweilen stauten sich die Laster bis auf die Landesstraße. Von dort aus konnten Autofahrer die bauliche Verdopplung der Entsorgungskapazitäten mitverfolgen.

Binnen anderthalb Jahren wurden für rund 2 Millionen Euro 600 Quadratmeter am östlichen Eck des Rossmann-Komplexes eingeschossig angebaut - mit der Option, drei (im Moment noch nicht geplante) Verwaltungsetagen aufzustocken. Aktuell wichtiger sind aber die drei zusätzlichen Tore. Deutlich entspannter können über die nunmehr sechs Tore im Drei-Schicht-Betrieb die Gitterboxen umgeschlagen werden.

Michael Rybak, Geschäftsführer für Logistik und IT, spricht von "achhaltigkeit". Die Arbeitsbedingungen seien verbessert worden: Im Neubau schützen nun Warmluftschleier an der Nahtstelle zwischen drinnen und draußen die Mitarbeiter vor Kälte. Der Ökologie komme die Wiederverwertung und der Ökonomie der Verkauf der Wertstoffe zugute. In Planung sei zudem ein hausinternes Recycling: Aus den Verpackungsfolien sollen künftig Müllsäcke hergestellt werden, so Rybak.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqn371eautd2w7l5i
Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers

Fotostrecke Burgwedel: Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers