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Schleppjagd in rasantem Tempo

Burgwedel Schleppjagd in rasantem Tempo

Gut 300 Besucher haben am Sonntag die 17. Schleppjagd des Hofs Feldmann und der RSG Roggen-Hof verfolgt. 81 Reiter aus ganz Norddeutschland nahmen mit ihren Pferden teil und lieferten zusammen mit der Niedersachsen-Meute und der Bläsergruppe Rallye tromp de la brière ein atemberaubendes Schauspiel.

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Der Regen war ideales Wetter für die Hunde, doch eine Herausforderung für die Springer und ihre Pferde.

Quelle: Gerner

Thönse. Was den Menschen stört, ist für die Tiere oft ein Segen. Der Regen, der den Boden in Schlamm verwandelte und die Kleidung vieler Besucher und Reiter durchweichte, war für die Hunde das ideale Wetter. So konnten sie die Schleppe hervorragend riechen und noch schneller jagen als gewohnt. Und, wie um Reiter und Zuschauer zu versöhnen, hörte der  Dauerregen pünktlich zu Beginn der Schleppjagd auf.

Organisator Marc Feldmann begrüßte Reiter aus der näheren Umgebung sowie aus dem Deister, aus Goslar, Hamburg, Verden und Wahrendorf. Master Freiherr Camill von Dungern war mit 18 Hunden seiner Niedersachsen-Meute angereist. An den beiden Tagen zuvor hatten andere Hunde der Meute bereits an langen Jagden teilgenommen. Um die Hunde nicht zu sehr zu beanspruchen, wurde die Meute geteilt.

Vor Beginn der Veranstaltung bestaunten die Gäste die neue Reithalle des Hofes Feldmann. Larissa Skierlo vom Vorstand der Reitersportgemeinschaft (RSG) Roggen-Hof führte Interessierte umher und erklärte die Vorzüge der hellen, großzügigen Anlage. "Neben der neuen Reithalle gibt es jetzt auch einen Offenstall, wo Pferde ganzjährig draußen bleiben können. Das ist eine ideale Ergänzung zu den Pferdeboxen. Nun können auch diese Reiter in der Halle reiten", sagte sie. Sie freute sich, dass auch 15 Reiter der RSG Roggen-Hof bei der Schleppjagd mit antraten. Auf jeder Schleppe gab es mehrere Hindernisse und sogar einen Graben. Marc Feldmann und Sohn Steven hatten zahlreiche Hindernisse ausgebessert oder neu gebaut. Beim Arbeitsdienst des RSG sorgten die Vereinsmitglieder dafür, alle Hindernisse mit Heuballen zu unterfüttern. Heike Feldmann senior und Ehemann Otto sorgten für Stühle in der Reithalle und hübsche Dekoration. Schon Stunden vor Beginn der Schleppjagd lief Musik vom Band. Zahlreiche Besucher trafen alte Bekannte und stießen mit einem Glas Sekt auf ein besonderes Reitsport-Event an.

So auch Diana Schwerdtfeger aus Burgdorf, Adriane Lippke aus Wettmar und Viola Sommer aus Burgwedel: "Uns hat es im letzten Jahr so gut hier gefallen, dass wir unbedingt wieder kommen wollten." Auch Elsa-Louise Scholz ist zum wiederholten Male mit dabei. "Diesmal kann ich leider nicht antreten." Doch sie unterstützt ihre Freundin Pia Güldner aus Wennigsen. Sie reitet mit ihrem Pferd Caruso, einem zehn Jahre alten deutschen Sportpferd. Die beiden jungen Frauen kennen sich vom Jagdreitlehrgang bei Freiherr Camill von Dungern.

Nach der Begrüßung durch den Master Damill von Dungern und die Jagdherrin Camilla von Dungern sprach Pastor Jens Blume ein Gebet und den Segen. Und tatsächlich blieben ernste Unfälle aus. Lediglich zwei Reiter stürzten, erlitten jedoch keine Brüche.

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Fotostrecke Burgwedel: Schleppjagd in rasantem Tempo

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Von Gabriele Gerner

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