Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Kunden kommen nicht an ihre Schließfächer

Großburgwedel Kunden kommen nicht an ihre Schließfächer

Die Kunden haben für ihre Dokumente und Wertgegenstände Sicherheit gesucht, aber doch nicht so: Die Schließfächer der Sparkasse Großburgwedel bleiben oft auch für diejenigen verschlossen, die sich rechtmäßig Zugang verschaffen wollen.

Voriger Artikel
Musikalische Reise entlang der Seidenstraße
Nächster Artikel
Im Land der Affen und Schlangen

Kunden der Sparkasse in Großburgwedel kommen zeitweise nicht an ihre Wertgegenstände und Dokumente.

Quelle: Symbolbild

Großburgwedel. Und wieder solch eine Szene: Gleich drei Kunden stehen in der Sparkassen-Filiale am Alten Markt vor der Tür, die zur Schließfachanlage führt – und die sich wieder einmal nicht öffnen lässt. Warum die Kunden nicht an den Reisepass für die geplante Urlaubsreise, nicht an die wichtigen Geschäftsdokumente kommen? Der Mitarbeiter ist zwar bemüht um seine Kunden, kennt die Antwort aber auch nicht.

Von "technischen Störungen" spricht Renate Schmidt-Temmelmann von der Sparkassen-Zentrale in Hannover – und das nicht erst seit gestern: Bereits seit Jahresanfang gebe es Probleme mit der Schließfachanlage, insgesamt listeten die Protokolle 22 Vorfälle auf. "Zuletzt hatten wir im August sogar an vier aufeinanderfolgenden Tagen Störungen. Das ist ein Novum", muss die Unternehmenssprecherin einräumen. Der zuständige Dienstleister sucht die Ursache, aber genau da liegt die Krux – laut der Protokolle habe es unterschiedliche Ursachen für die Störungen gegeben, so Schmidt-Temmelmann. Zwar gebe es zu den Öffnungszeiten gewisse Möglichkeiten, mit mindestens einem Sechs-Augen-Prinzip doch an die Schließfächer heranzukommen. "Das entspricht aber natürlich nicht unserem Qualitätsanspruch", so die Unternehmenssprecherin.

"Bitte sprechen Sie uns, wir informieren Sie gern telefonisch, wann die Anlage wieder funktioniert", heißt es auf dem Zettel an der Tür zu den Schließfächern. Aber ist das Versprechen zu halten? "Wir sind dran", sagt Schmidt-Temmelmann. Einen Zeithorizont zu nennen sei jedoch "unseriös".

Von Frank Walter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqn371eautd2w7l5i
Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers

Fotostrecke Burgwedel: Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers