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Schon wieder: VHS sucht neuen Leiter

Burgwedel/Wedemark/Neustadt Schon wieder: VHS sucht neuen Leiter

Zum vierten Mal in fünf Jahren sucht die Verbandsversammlung der Volkshochschule Hannover-Land nach einer neuen Geschäftsführung. Martin Kurth hat völlig überraschend sein Ausscheiden zum 31. Juli erklärt.

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VHS-Geschäftsführer Martin Kurth hat seinen Rücktritt erklärt.

Quelle: Gleue (Archiv)

Burgwedel. Nach vier Jahren wechselt er zum 1. August in eine vergleichbare Position an der VHS Hilden-Haan - nahe seiner alten Heimatstadt Düsseldorf. „Es waren ganz persönliche Gründe“, erklärt er.

„Das bedauern wir alle“, kommentiert die Erste Stadträtin Christiane Concilio, die von dem Burgwedeler Rat in den Verbandsausschuss der VHS entsandt wurde. Kurth habe eine Menge bewegt - inhaltlich wie bei den inneren Strukturen des Zweckverbands, der immerhin ein Haushaltsvolumen von 7 Millionen Euro hat. Und auch Neustadts Bürgermeister Uwe Sternbeck, Chef des Verbandsausschusses, lobt, Martin Kurth habe seine Arbeit mit großem Engagement ausgeführt.

Die VHS Hannover-Land erstreckt sich über fünf Kommunen: Burgwedel und Wedemark, Wunstorf und Garbsen sowie Neustadt, das in alter Tradition Sitz der Volkshochschule ist - und wo bis 2020 auch ein neuer Standort für die Verwaltung gefunden werden soll.

Jetzt sind aber erst einmal die VHS-Gremien am Zug, einen neuen Geschäftsführer zu finden. Die Stelle ist bereits ausgeschrieben - unter anderem online auf den Internetseiten der Mitgliedskommunen. Gesucht wird ein Bewerber mit wissenschaftlichem Studium im sozial- oder erziehungswissenschaftlichen Bereich und langjährigen Managementerfahrungen in der Erwachsenenbildung oder vergleichbaren Einrichtungen.

„Wir hoffen, dass es uns gelingt, die Stelle schnell neu zu besetzen, damit es wenigstens noch eine kurze Übergangszeit gibt“, sagt Concilio und ist damit derselben Meinung wie Sternbeck.

Ob das gelingt, wird sich zeigen. Nach dem Tod Friedrich Noacks im Jahr 2012 waren drei Ausschreibungen notwendig, um die Stelle neu zu besetzen. Zwei Kandidatinnen - von den Gremien schon gewählt - traten in direkter Folge ihr Amt gar nicht erst an, ehe Kurth im Frühjahr 2013 übernahm. Ihm gelang es anschließend, die Strukturen der Schule zu erhalten. Die Wedemark hatte bereits den Ausstieg aus dem Zweckverband VHS beschlossen und erklärt. Letztlich blieb die Kommune dann doch im Verbund.

Sternbeck jedenfalls gibt sich optimistisch: „Die Volkshochschule Hannover-Land ist eine interessante Einrichtung. Sie verfügt über großes Potenzial und ein spannendes Arbeitsumfeld, in dem man sehr viel gestalten kann.“ Die beteiligten Kommunen arbeiteten an einer „zukunftsfähigen Lösung“ auch beim Thema Unterbringung der Einrichtung.

Von Dirk von Werder und Martin Lauber

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