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Schridde mahnt Unterstützung an

Großburgwedel Schridde mahnt Unterstützung an

Für einen mahnenden Ausblick in die Zukunft nutzt Karlheinz Schridde, Chef der Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute (IGK), sein am Dienstag per E-Mail an die Mitglieder versandtes „Weihnachtsanschreiben“.

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Die Organisation vom Stadtfest in Burgwedel und anderen Veranstaltungen sei nur noch "professionell" zu leisten, sagt IGK-Chef Karlheinz Schridde.

Quelle: Carina Bahl

Burgwedel. Das kleine Vorstandsteam der IGK sei „an die Schmerzgrenze“ gelangt, erinnert der Vorsitzende nicht das erste Mal daran, dass auf seinen Schultern zu viel Arbeit laste. Nicht nur auf seinen: „Es ist für viele Vorstandsmitglieder schwer, sich neben der eigenen Firma für andere Dinge zu engagieren und hierfür Freiräume zu schaffen.“ Auf Dauer sei die Organisation von Veranstaltungen wie Stadtfest oder Jazz unter Sternen „nur professionell oder semiprofessionell zu leisten“. Nur Kunst in Bewegung stehe dank eines Organisationsteams auf eigenen Füßen, alle anderen Veranstaltungen stünden zur Disposition.

Schridde stimmt schon mal ein auf die Mitgliederversammlung im März, bei der viele Posten im Vorstand neu besetzt werden müssten und in der es auch um die Zukunft der IGK gehen werde. „Es wäre schade, wenn Kultur nur im Amtshof stattfindet oder im Rathaus“, warnt der Vorsitzende.

Auch über Geld wird beraten werden müssen. Ausgerechnet die Weihnachtsbeleuchtung in IGK-Regie stellt der Vorsitzende in seinem Weihnachtsbrief infrage. Fast 30 Prozent der Mitgliedsbeiträge würden dafür ausgegeben, die gesamte Innenstadt zu illuminieren und nicht nur die Standorte von IGK-Mitgliedsgeschäften. „Daher haben wir dieses Jahr 20 Prozent der Weihnachtsbeleuchtung nicht installiert“, verrät Schridde. „Ist es jemandem aufgefallen?“

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