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„Wägli“ sorgen für einen neuen Klang

Burgwedel „Wägli“ sorgen für einen neuen Klang

Der Fanfarenzug Thönse hat sich beim heimischen Schützenfest am Wochenende gut gerüstet für die neue Saison gezeigt.

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Impressionen vom Schützenfest Thönse.

Quelle: Frank Walter

Thönse. Seine Qualität hatte der Fanfarenzug Thönse zuletzt 2015 auf dem hannoverschen Schützenplatz eindrucksvoll bewiesen, als er im HAZ-Wettbewerb die "Goldene Fanfare“ gewinnen konnte. Seine Mobilität hat das 40-köpfige Ensemble jetzt beim heimischen Schützenfest unter Beweis gestellt – statt die Pauken und Snare Drums wie bisher zu tragen, haben die Musiker jetzt ganze Schlagzeuge auf Rädern montiert dabei.

"Vom Sound her ist das was ganz anderes“, freut sich der Zugleiter Robert Mackowiak über die in der Schweiz als "Wägli“ verbreiteten Konstruktionen, die der Fanfarenzug Thönse allerdings beim Besuch des Karnevals in Neuwied bei Koblenz kennengelernt hatte. Mindestens ebenso auffällig sind die neuen schwarz-roten Uniformen, die sich die 40 Aktiven geleistet haben. "Da müssen wir jetzt erst mal ein paar Auftritte machen“, meinte Mackowiak mit Blick auf die Kosten von rund 20 000 Euro für "Wägli“ und Outfit, die allerdings zum Teil durch Sponsoren gedeckt wurden.

Traditionell eröffneten die Thönser am Wochenende die Schützenfest-Saison. "Wir sind die Kühlschrank-Abteilung“, scherzte der "Edelweiß“-Vorsitzende Dirk Eilert angesichts der kühlen Temperaturen. Doch bei 220 Kommers-Gästen am Freitag, einem gut gefüllten Zelt beim Diskoabend am Sonnabend und ebenso beim Platzkonzert gestern dürfte dank großer Heizanlage wohl niemandem kalt geworden sein.

In der Nacht zu Sonntag hatte auch die Polizei das Schützenfest in Thönse ansteuern müssen – weil sich laut eines Behördensprechers einige stark alkoholisierte Personen zunehmend aggressiv verhielten und Schlägereien drohten. Aktenkundig wurde aber einzig ein 22-Jähriger. Dieser versuchte zweimal, einem Beamten ins Gesicht zu schlagen und beleidigte zudem zwei Polizistinnen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

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Von Frank Walter

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