Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Seit fünf Jahrzehnten Heimat der Katholiken

Großburgwedel Seit fünf Jahrzehnten Heimat der Katholiken

Mit einem Festgottesdienst hat die katholische St.-Paulus-Gemeinde am Sonntag die Feierlichkeiten zum 50. Kirchweihjubiläum eingeläutet, die ab Pfingsten fortgesetzt werden.

Voriger Artikel
Kleiderei zieht hinter die Wäscherei
Nächster Artikel
Jeder Millimeter Regen ist willkommen

Zum 50. Kirchweihjubiläum platzt die St.-Paulus-Kirche in Großburgwedel aus allen Nähten.Walter (4)

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. Großburgwedel. 50 Jahre nach der Kirchweihe bestimmte am Sonntag der Blick zurück die Reden. Seien die Katholiken aus Burgwedel und Isernhagen zuvor von Burgdorf und Langenhagen mitbetreut worden, so sei der Bau einer eigenen Kirche nur folgerichtig gewesen, sagte der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt: „Sie gibt den Katholiken aus Isernhagen und Burgwedel eine eigene Heimat, sie schafft Verwurzelung.“

Gemeinschaft, Begegnung, Unterstützung und Zusammengehörigkeit - das habe die katholische Kirche in Burgwedel geprägt, schloss sich Bürgermeister Axel Düker an. Dabei ende das Engagement keineswegs an der Kirchenschwelle, sagte das Stadtoberhaupt - und lobte das Engagement bei der Integration der Flüchtlinge. Der evangelische Pastor Andreas Böger unterstrich die gelebte Ökumene in Burgwedel: „Das war gut, das ist gut, das wird gut sein“. Regionaldechant Probst Martin Tenge überbrachte seiner alten Heimatgemeinde „die Grüße von 153 000 anderen Katholiken in der Region“. Er warb dafür, die Kreise beispielsweise für die Seniorenarbeit zu Halbkreisen zu öffnen. Einander im Blick zu haben, zugleich aber offen für andere zu sein - das sei der richtige Weg. Pfarrer Hartmut Lütge hatte zuvor in seiner Predigt auch kritische Töne anklingen lassen. Glaube und Verkündigung dürften nicht an den Menschen vorbeigehen, sagte er. Die Kirche sei aber auch nicht „geistliche Apotheke“ und „nicht als geistlich-göttlicher Kneippverein gegründet“ worden.

Dass im Anschluss an den Festgottesdienst gestern beim Blick der Gemeindeglieder zurück auf 50 Jahre St. Paulus kein wichtiges Ereignis vergessen wurde, dafür wurden Josef Hubrich und Sigmar Uellendahl geehrt. Unter anderem aus Hubrichs Fotos, die er seit den achtziger Jahren aufgenommen hatte, war eine Dokumentation entstanden, die eine ganze Wand füllt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten