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Skulpturen hinterlassen die gewünschten Spuren

Thönse Skulpturen hinterlassen die gewünschten Spuren

Erst seit vier Jahren wohnt Merle Turek in Burgwedels Ortsteil Thönse. „Ich habe den Garten komplett umgestaltet. Und ich dachte mir, jetzt könnte ich mal eine solche Veranstaltung machen und eine gute Sache unterstützen.“

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„Flying Bird“ ist die Lieblingsskulptur von Merle Turek (von links). Sie zeigt sie Anna Beisse-Munemo und Caleb Munemo.

Quelle: Stephan Hartung

Burgwedel. Die gute Sache, das ist die Ausstellung „Hinterlasse Spuren“ - am Sonnabend erstmals sichtbar im Garten von Turek bei einer Vernissage. Auf einer Fläche von einem Viertel Hektar stellt das Garbsener Ehepaar Anna Beisse-Munemo und Caleb Munemo noch bis zum 13. September zahlreiche Skulpturen aus verschiedenen Materialien aus.

Es handelt sich dabei um Werke aus Simbabwe. Mit dem Verkauf der Skulpturen setzt das Ehepaar das Lebenswerk von Ngoni Munemo fort, dem 2003 verstorbenen Bruder von Caleb. Denn ein Teil des Erlöses kommt einem Aids-Hilfsprojekt in Simbabwe zugute.

„Wir haben von 1985 bis 1990 in Simbabwe gelebt. Dort konnte ich mir selbst ein Bild von den Lebensverhältnissen machen“, sagt Beisse-Munemo, die in dem afrikanischen Land als Deutschlehrerin tätig war. Mitte der Neunzigerjahre organisierte sie in Hannover ein Benefizkonzert. „Damals kamen 5000 Mark zusammen. Damit konnten wir den Grundstock für das Haus unserer Selbsthilfegruppe legen“, berichtet Beisse-Munemo, die 2009 für ihre langjährige Aids-Hilfe in Berlin, übrigens gemeinsam mit Alfred Biolek, den Reminders Day Award erhielt.

Und die ersten Einnahmen gab es bei der aktuellen Ausstellung bereits am Wochenende auch schon zu verzeichnen. Zur Freude von Beisse-Munemo kaufte ein Burgwedeler Sammler die Skulptur „Regenvogel“ für 4000 Euro.

„Wir haben dieses Kunstwerk 2007 auf Kommission gekauft. Seitdem stand es entweder im Rathaus der Stadt Garbsen oder in einer Sparkassenfiliale in Altgarbsen. Gut, dass wir es nicht wieder dorthin bringen müssen“, sagt Beisse-Munemo erfreut.

Von Stephan Hartung

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