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Spenden rund um den Globus

Großburgwedel Spenden rund um den Globus

Die Biotech-Belegschaft hat sich dafür ausgesprochen, dem Ambulanten Hospizdienstes Burgwedel-Isernhagen-Wedemark und der Initiative Billy Rubin jeweils 4000 Euro zu spenden, die der Konzern weltweit gesammelt hat.

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Für die Belegschaft überreicht der technische Direktor Jürgen Schwender den Spendenscheck an Ute Rodehorst vom Ambulanten Hospizdienst.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Auch mit lokalen guten Taten lässt sich das Wir-Gefühl rund um den Globus stärken. Nach diesem Motto hat der amerikanische Weltkonzern Merck & Co. (MSD), zu dem der Tierimpfstoff-Hersteller Burgwedel Biotech GmbH in Großburgwedel gehört, eine weltumspannende Spendenaktion initiiert. Als Dankeschön für Wachstumszahlen und Effizienzsteigerungen nach Plan hat MSD jedem seiner weltweit 55 Produktionsstandorte jeweils 8000 Euro zur Verfügung und den Belegschaften frei gestellt, für welchen Zweck das Geld gespendet werden soll.

In Großburgwedel fiel die Wahl der circa 130 Biotech-Mitarbeiter auf zwei Organisationen, die gestern Vormittag während einer Belegschaftsversammlung mit jeweils 4000 Euro beschert wurden: Der Verein Billy Rubin ist 2010 aus einer unabhängigen Initiative von Eltern entstanden, deren Kinder an einer gastroenterologischen Erkrankung leiden. Ziel von Billy Rubin ist es, das Leben der Kinder und Jugendlichen, die oft Monate lang auf der Station 63b der MHH behandelt werden, und auch das ihrer Eltern zu erleichtern. Den zweiten Spendenscheck nahm eine von der Höhe der Spende sichtbar beeindruckte Ute Rodehorst, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Burgwedel-Isernhagen-Wedemark, entgegen. Nach dem jüngsten Lehrgang seien - nur acht Jahre nach der ersten Schulung - bereits 52 ehrenamtliche Sterbebegleiter im Einsatz.

n Den Baubeginn für seine geplante 24 Millionen Euro teure bauliche Erweiterung hat Biotech um drei Monate verschieben müssen. Eigentlich sollte als erstes ein Bürogebäude auf dem bisherigen Parkplatz in Modulbauweise errichtet werden. Weil die Lieferfirma aber mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften ausgelastet sei, so Geschäftsführer Fons Verhaegen gestern, werde der neue Bürotrakt jetzt in konventioneller Bauweise hochgezogen.

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