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Spielplätze gehen online

Burgwedel Spielplätze gehen online

Alle 40 öffentlichen Spielplätze in Burgwedel sind ab sofort online: Mit dem Handy können Eltern alles über die Geräte erfahren, Spielplätze samt Angebot in der Umgebung finden und bei Bedarf direkt Mängel der Stadtverwaltung melden.

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Martin Riessler stellt die neue Spielplatz-App vor: Mit dem Handy müssen Eltern dafür an den Schildern einen QR-Code einlesen.

Quelle: Carina Bahl

Burgwedel. Bis vor Kurzem bedeuteten Spielplatzkontrollen für Bauhofleiter Martin Riessler noch jede Menge Papierkram: „Excel-Tabelle ausdrucken, vor Ort per Hand ausfüllen und hinterher in den Computer übertragen“, schildert er die etwas historisch anmutende Vorgehensweise. Jetzt ist alles digitalisiert – jedes Spielgerät, jeder Spielplatz, jedes Kontrollergebnis. „Und da eh alle Daten erfasst waren, dachten wir, wir machen mal ‘ne App.“

Gesagt, getan: Ab sofort findet sich auf den Spielplatz-Schildern, die statt langen Texten nun per Piktogramm den Besuchern erklären, was sie dürfen und was nicht, auch ein QR-Code. Mit dem Handy können Eltern diesen einlesen und werden auf eine Internetseite gelotst, die ihnen alles über den jeweiligen Spielplatz verrät. Es gibt Informationen über die Geräte und dazu, ob Neuanschaffungen geplant oder gerade umgesetzt worden sind. Auf dem Platz zwischen Schrotgang und Speicherwinkel in Großburgwedel beispielsweise gibt es seit Ende September einen neuen Kletterpalast. „Den haben sich Kinder bei einer Anliegerversammlung ausgesucht“, erzählt Riessler. Sogar ihr außergewöhnlicher Wunsch nach einem Telefon wurde erfüllt: In eine gelbe Blume wird gesprochen – per Rohr kommt die Stimme aus einem Lautsprecher auf dem Kletterturm an. 20 000 Euro hat die Stadt insgesamt investiert.

Per App lässt sich auch ein Lageplan aufrufen: Wo befinde ich mich gerade? Welche Spielplätze gibt es in der Nähe? „Wenn mein Kind gern matschen möchte, weiß ich dann schnell, wo ich hin muss“, erläutert Riessler das Prinzip. Bei Beschädigungen, Schmutz oder sonstigen Mängeln können die Eltern per Handy jetzt direkt mit der Stadt Kontakt aufnehmen. „Es lässt sich auch ein Foto hochladen“, sagt Riessler. Die Stadt melde sich per E-Mail zurück, wenn das Problem behoben ist. Eine Spielplatz-Homepage, die auch von daheim aus besucht werden kann, ist ebenfalls geplant. Nur Rutschen und Schaukeln, das geht weiterhin ausschließlich analog.

Von Carina Bahl

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