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Pfosten beschützen Schlaf der Anwohner

Burgwedel Pfosten beschützen Schlaf der Anwohner

Rot-weiße Metallpfosten versperren seit einigen Tagen Autos die Zufahrten auf den Großburgwedeler Schützenplatz. In den sozialen Netzwerken wird darüber schon heftig diskutiert – und die Stadt als Pächterin muss sich unter anderem den Vorwurf gefallen lassen, eine „Spaßbremse“ zu sein.

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Umstritten: Die Stadt hat die Zufahrten zum Schützenplatz mit Pfosten abgesperr.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Bürgermeister Axel Düker kann mit solcher Kritik wenig anfangen. Parken sei auf dem Schützenplatz noch nie erlaubt gewesen, sagt er. „Privatgrundstück“ steht auf einer großen Tafel, die seit Jahren darüber informiert, dass ohne „ausdrückliche Genehmigung der Stadt“ abgeschleppt werde. So sei es mit der Realgemeinde als Grundstücksinhaberin auch vereinbart. Genutzt werden dürfe die Fläche nur fürs Schützenfest oder Veranstaltungen wie die Gastspiele von Zirkussen oder wenn aha Bedarf habe.

Veranlasst habe die Verwaltung die Aufstellung der Pfosten aber wegen wiederholter Beschwerden von Anwohnern, so Düker. Nächtliche Fahrübungen soll es danach immer wieder gegeben haben. Bisweilen sollen auch schon mal die Reifen geglüht oder soll die Kühlaggregat eines widerrechtlich abgestellten LKWs den Schlaf der Anwohner gestört haben.

Vor einem Dreivierteljahr habe die Stadt das Einverständnis für die Sperrung eingeholt, berichtet Hans Georg Scharpenberg, Vorsitzender der Realgemeinde. Damals sei auch schon der Auftrag vergeben worden an ein Unternehmen, das die Pfosten jetzt ohne Vorankündigung aufgestellt habe, sagt Düker. Mittlerweile habe die Stadt „nachgebessert“ und bei der Zufahrt direkt am Schützenheim die mittleren Pfosten entfernen lassen, so dass zwar ein Auto durchpasst, aber deutlich bleibt, dass die Durchfahrt verboten ist.

Für den stellvertretenden Vorsitzenden des Schützenvereins, Mike Ocker, hat sich das Problem damit erledigt. Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller indes ist enttäuscht darüber, dass er nicht vorab informiert wurde.

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