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Stadt leistet sich Extra-Schulbus

Kleinburgwedel Stadt leistet sich Extra-Schulbus

Damit die Großburgwedeler Erstklässler die ab 2016 nach Kleinburgwedel pendeln, nicht schon um 7.03 Uhr in den Linienbus steigen müssen, will die Stadt sich für sie einen eigenen Busdienst leisten. So bleibt es auch künftig beim Unterrichtsbeginn um 8 Uhr.

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Quelle: Arechiv

Burgwedel. Platznot in der Grundschule Großburgwedel bei gleichzeitig freien Ressourcen in Kleinburgwedel: Vor diesem Hintergrund hatte die Stadt Burgwedel in diesem Frühjahr die Schulbezirke - unter Protest vieler Eltern - derart neu geschnitten, dass Erstklässler aus der nördlichen Kernstadt ab dem nächsten Schuljahr die Grundschule im Nachbardorf besuchen müssen.

Wegen starrer Fahrpläne, die sich laut RegioBus auch nicht kurzfristig anpassen lassen, drohte nun folgendes Szenario: Schon um 7.03 Uhr hätten die Erstklässler aus Großburgwedel an der Bushaltestelle stehen müssen, ab 7.15 Uhr wären sie in der Kleinburgwedeler Grundschule vor Ort gewesen. Und nach einer Frühbetreuung für die Bus fahrenden Schüler sollte der Unterricht - für alle Kinder - schon um 7.40 Uhr beginnen statt bisher um 8 Uhr. Kein Wunder, dass die Eltern der Schulanfänger diese Planung bei einer Befragung ablehnten. Die Stadtverwaltung hat darauf hin noch einmal verschiedene Möglichkeiten durchgespielt und dem Schulausschuss zur Wahl gestellt. Dieser hat jetzt einstimmig eine Lösung beschlossen, die für alle Beteiligten zufriedenstellend sein dürfte.

Und so funktioniert sie: Die Stadt organisiert einen eigenen Busdienst, auch wenn je nach Zahl der Fahrschüler bis zu drei Fahrten nacheinander nötig werden. Erster Start ist um 7.20 Uhr. Ab 7.30 Uhr übernimmt eine pädagogische Fachkraft die Betreuung in der Grundschule Kleinburgwedel, bis ab 7.45 Uhr die Aufsicht durch eine Lehrkraft gesichert ist. Um 8 Uhr ist dann wie bisher Unterrichtsbeginn. 20 980 Euro kostet diese „Variante II“ - Bus- und Betreuung vor und nach dem Unterricht inklusive.

Insbesondere bei Eltern, die beide berufstätig sind, stößt diese Lösung auf Zustimmung. Denn die Betreuung ab 7.30 Uhr soll nicht nur den fahrenden Schülern offen stehen,sondern allen Grundschülern.

Erste Stadträtin Christiane Concilio hofft, dass die Kosten für den städtischen Buspendeldienst die Stadtkasse nicht dauerhaft belasten werden, sondern RegioBus langfristig die Zeiten anpasst. Concilio: „Bis es anders laufen kann, füllen wir die Lücke so.“

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