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Stadt plant weitere 20 Hektar für Gewerbe

Großburgwedel Stadt plant weitere 20 Hektar für Gewerbe

Der Fiege-Neubau ist fertig, doch nördlich und westlich davon soll das Gewerbegebiet weiter wachsen –um rund 20 Hektar. Dafür gibt es auch schon Interessenten aus der lokalen Wirtschaft.

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Der Wendehammer ist nur das provisorische Ende der Erschließungsstraße – hinter Fiege will die Stadt weitere Gewerbegrundstücke ausweisen.

Quelle: Fotos: Lauber

Großburgwedel . 20 Hektar neues Gewerbeland will die Stadt im Westen der Autobahn 7 erschließen. Darauf lauerten auch expansionswillige Unternehmen aus Burgwedel selbst, heißt es aus dem Rathaus. Die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans ist jetzt in Arbeit. In der nächsten Bauausschusssitzung könne darüber beraten werden, sagte Bauamtsleiter Oliver Götze am Mittwoch.

Der Fiege-Neubau ist fertig

Beim Fiege-Neubau mit seinen 40 000 Quadratmetern Hallenfläche war am vergangenen Freitag Bauabnahme. Alles liege im Zeitplan, heißt es in der Grevener Zentrale, momentan zögen die ersten Kunden in das Gebäude ein.

Die Bauabnahme ist schon erfolgt, alle Tore sind numeriert

Die Bauabnahme ist schon erfolgt, alle Tore sind numeriert: Beim Logistik-Dienstleister Fiege ziehen schon die ersten Kunden ein.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedels nächstes Gewerbegebiet soll sich hinter dem riesenhaften Fiege-Komplex bis zur Eisenbahnlinie im Norden erstrecken – brutto rund 11,5 Hektar. Weitere 8,5 Hektar liegen auf der westlichen (Isernhagener) Seite der neuen Erschließungsstraße. In diesem ganzen Bereich hat die Kommune nach Aussage von Bürgermeister Axel Düker bereits umfangreiche Grundstückskäufe getätigt. Wegen der noch fehlenden Flächen sei man handelseinig mit den Eigentümern oder stehe in guten Verhandlungen. 

Die landwirtschaftlichen Flächen hinter dem neuen Fiege-Logistikzentrum (rechts im Bild) sollen im geänderten Flächennutzungsplan zu Gewerbela

Die landwirtschaftlichen Flächen hinter dem neuen Fiege-Logistikzentrum (rechts im Bild) sollen im geänderten Flächennutzungsplan zu Gewerbeland werden. Im Hintergrund ist die Autobahn 7 zu erkennen – und dahinter der Neubau von Burgwedel Biotech.

Quelle: Martin Lauber

„Die richtigen Partner finden“

Das extrem verkehrsgünstige Gewerbeland an der A 7 sei das attraktivste im ganzen Großraum, verweist Düker auf den Gewerbemonitor der Region Hannover. „Wir könnten dort dreimal in der Woche Grundstücke verkaufen.“ Aber wie schon bei der Vermarktung der 7,5 Hektar an den Logistikdienstleister Fiege, der 200 bis 400 Arbeitsplätze schaffen will, gehe es erneut darum, die „richtigen“ Partner für Burgwedel zu finden.

Deshalb war der Bürgermeister im Oktober auch  wieder auf der Immobilien- und Investitionsmesse Expo Real in München. Ein konkretes Casting war das noch nicht. Aber um schon mal in die Vermarktung einsteigen zu können, „wollen wir handlungsfähig sein“, erklärt Düker. 

Provisorischer Wendehammer

Dazu gehört, dass die Stadt die Erschließungsstraße, die zunächst nur bis zur Fiege-Zufahrt ausgebaut worden war, in den letzten Wochen um 240 Meter Richtung Norden bis an den Rand des künftigen Gewerbeareals hat verlängern lassen. Um Zeit und mutmaßlich auch Geld zu sparen, wurde der Auftrag laut Verwaltung mit Zustimmung des Rechnungsprüfungsamtes ohne Ausschreibung an die selbe  Firma vergeben. Die Straße endet derzeit in einem provisorischen Wendehammer. Aber sobald ein Erschließungskonzept für die Gewerbegebietserweiterung steht, soll sie weiter gebaut werden.

Erschließungskonzept in Arbeit

Neben der Änderung des Flächennutzungsplans werde am Erschließungskonzept gearbeitet, bestätigt Bauamtsleiter Götze. Man schaue sich die Topografie des Geländes und die Grundwasserverhältnisse genau an. Überlegungen, wo großflächiges Gewerbe platziert werden soll und wo die kleinere Parzellen würden schon angestellt.

Von mehreren mittelständischen Firmen aus Burgwedel gebe es Anfragen, verrät Düker. „Da schlagen wir auch schon Eckpfähle ein.“ Aber festzementiert werde in einem Bebauungsplan-Entwurf noch nichts – um offen zu sein für die Wünsche von ansiedlungswilligen Investoren, die man ja noch gar nicht kenne.

Von Martin Lauber

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