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Stadt wirbt für sich als Gewerbestandort

Burgwedel Stadt wirbt für sich als Gewerbestandort

Auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, der am Dienstag eröffneten Expo Real in München, macht die Stadt Burgwedel zurzeit Werbung für ihre nicht unerheblichen Gewerbeerwartungsflächen westlich der Autobahn.

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Michael Kranz (von links), bei der Region für Logistik zuständig, Axel Düker und Fiege-Geschäftsführer Jan Dünzelmann auf der Expo Real.

Quelle: privat

Burgwedel/München. „Nur eine Ampel bis zur Autobahn“: Was die Stadt Investoren zu bieten hat, klingt insbesondere in den Ohren von Logistikern verlockend.Burgwedels verkehrlich optimal erschlossenes Gewerbeerwartungsland unterliegt keinen Beschränkungen für Lärmemissionen und kann deshalb sieben Tage die Woche 24 Stunden angefahren werden.

Von langfristig 20 Hektar „Potenzialflächen“ in Burgwedel spricht Bürgermeister Axel Düker – 6,5 Hektar davon direkt an der Isernhägener Straße, weitere 4,9 Hektar im Dreieck von Bahnlinie und A 7. Nur den ersten Messetag hatte Düker am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Hannover zur Verfügung, bevor er am Dienstagabend die Heimfahrt antrat.

Burgwedels Bürgermeister war kurzfristig von der Wirtschaftsförderung der Region zur Expo Real eingeladen worden. Die Frist hatte immerhin ausgereicht, um noch einige Bildsequenzen von Burgwedels Gewerbeland aus der Luft für einen Imagefilm der Region zusteuern zu können. Außer der Landeshauptstadt und Garbsen ist Burgwedel die einzige auf der Messe vertretene Kommune aus dem hannoverschen Umland.

Die werbewirksame Ampel-Formel hat Düker am Dienstag in vielen Gesprächen an den Mann gebracht. Übernommen hat er sie von Jan Dünzelmann, Geschäftsführer des Logistik-Dienstleisters Fiege, der sich 7,5 Hektar im Gewerbegebiet hinter Rossmann gesichert hat, um dort 2017 sein regionales Hauptquartier hochzuziehen. Die Fiege-Ansiedlung „zieht nach“, schilderte Düker seinen Eindruck nach ersten Kontakten auf dem Münchener Messegelände. In erster Linie habe er mit Projektentwicklern Visitenkarten ausgetauscht und mit Verweis auf Fiege die Vorteile frühzeitiger Kontakte unterstrichen: Schon bei der Bauleitplanung könnten alle Wünsche berücksichtigt werden.

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