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Tuning-Szene legt Vekehr lahm

Burgwedel Tuning-Szene legt Vekehr lahm

Ein Facebook-Treffen von Hunderten Autotunern aus Hannover hat am Sonntagnachmittag für ein Verkehrschaos in Großburgwedel und auf der Autobahn 7 geführt. Die Polizei musste eingreifen und den Verkehr regeln.

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Rund 500 Tuning-Fans haben mit ihrem Treffen am Sonntag den Verkehr in Großburgwedel zum Erliegen gebracht. Die Polizei musste eingreifen.

Quelle: Symbolbild

Großburgwedel/Gailhof. chnelle Autos, rasante Ausfahrten, viel Technik und Treffen von Gleichgesinnten in der Region Hannover: Das verbindet laut eigener Aussage die Mitglieder der Gemeinschaft „Hannover Hardcore“, die am Sonntag via Facebook zu einem abschließenden Saisontreffen samt Sternfahrt auf den Autohof Gailhof eingeladen hatte.

Und das mit überragendem Erfolg: Laut Polizei trafen gegen 14 Uhr rund 500 Interessierte in ihren Autos in Gailhof ein, um im Anschluss über die A7 erst in Richtung Altwarmbüchen und von dort über die Autobahn zurück zum Ikea-Parkplatz nach Großburgwedel zu fahren. „Bei so vielen Autos war die Ausfahrt sofort dicht“, beschreibt es ein Polizeisprecher – der Ikea-Parkplatz nicht weniger. Auch die Gruppe selbst appellierte über Facebook zwischendurch an weitere Besucher: „Achtung! Bitte auf jeden Fall auf der A7 weiterfahren und nicht bei Ikea rausfahren. Hier ist Verkehrschaos, und es geht nix mehr!“

Geholfen hat das wenig: Es kam zu langen Rückstaus auf der Autobahn 7 in Richtung Norden. Auch rund um das Möbelhaus in Großburgwedel ging für gut eine Stunde nichts mehr. Die Polizei griff ein – regelte den Verkehr und sorgte dafür, dass sich das spontane Treffen der Autofreunde schnellstmöglich auflösen und die Ausfahrt freigegeben werden konnte. Ohne weitere Probleme folgten die Tuning-Fans den Anweisungen der Polizei. Gegen 15.30 Uhr waren die Staus laut Polizei aufgelöst.

Die Tuning-Gruppe sprach im Anschluss ihr Lob für die Arbeit der Polizisten aus: „Die Polizei hat vorbildlich reagiert und sofort den Verkehr geregelt, sodass alle den Treffpunkt erreichen konnten. Wir wurden nicht kontrolliert und es gab auch keine Strafen“, hieß es bei Facebook.

Von Carina Bahl

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