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Stichflamme aus Gasofen: Nachbar greift ein

Großburgwedel Stichflamme aus Gasofen: Nachbar greift ein

Eine Seniorin hat offensichtlich eine Gasflasche falsch angeschlossen und fast ihre Wohnung in Brand gesetzt. Ein Nachbar konnte das Feuer schnell löschen. Die Feuerwehr musste trotzdem ausrücken.

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Die Feuerwehr hat mit einem Gasspürgereät die Luft in der Wohnung überprüft.

Quelle: Petra Zottl

Burgwedel. Gas und Feuer - was in der Kombination wohlige Wärme verbreiten soll, kann bei unsachgemäßer Handhabung gefährlich werden. Diese Erfahrung hat am Mittwochmorgen eine Anwohnerin der Straße Eiermarkt in Großburgwedel gemacht. Laut Polizei hatte die 85-Jährige ihren Katalytofen am Vortag mit einer neuen Gasflasche versehen - und beim Anschließen des Gasbehälters offenbar einen Fehler gemacht, sodass die Verbindung nicht ganz dicht war. Als die Seniorin den Ofen dann in ihrer Küche zündete, schoss eine Stichflamme aus der Seite des Geräts. Trotz des Schrecks reagierte die Frau umsichtig und alarmierte sofort einen Nachbarn, der die Flammen mit einem Feuerlöscher erstickte. Beide retteten sich ins Freie.

Einsatzkräfte der um 8.40 Uhr alarmierten Feuerwehr Großburgwedel betraten das Fachwerkhaus unter Atemschutz. Sie schlossen das Ventil der Gasflasche und brachten diese zum Abkühlen ins Freie. Mit einem Gasspürgerät überprüften die ehrenamtlichen Helfer anschließend die Luft in der Wohnung und lüfteten dann die Räume.

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