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Suppe hier hilft dort Familien

Großburgwedel Suppe hier hilft dort Familien

Mit einem Suppenfest dankt die Ostpreußenhilfe ihren Spendern im St.-Petri-Gemeindehaus. Der Förderverein für Johanniter Sozialstationen in Polen ermöglicht seit fünf Jahren 15 Kindern Ferienaufenthalte, zudem gibt es Stipendiaten-Partnerschaften. Auch 2016 soll es Medikamenten- und Materialtransporte geben.

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Groß ist die Auswahl an leckeren Suppen am Büfett im St.-Petri-Gemeindehaus.Kallenbach (2)

Quelle: Martin

Großburgwedel. Porreesuppe und polnische Soljanka, Staudensellerie mit Kartoffeln, Champignons und Kalbfleisch, Erbsen mit Krabben, Rote Linsen, Tomaten und allerlei Gemüse deftig oder fein püriert: Rund 70 Gäste haben gestern diese Köstlichkeiten beim Suppenfest der Ostpreußenhilfe im St.-Petri-Gemeindehaus genossen. Es war das 18. in dieser nicht nur nahrhaften Reihe, erklärte Christian Meyl. Von seinen Reisen und der Arbeit als Vorsitzender des Fördervereins für Johanniter Sozialstationen im ehemaligen Ostpreußen brachte der nun seit 23 Jahren so ehrenamtlich rührige Mediziner zum Essen eine Fülle an Informationen und Bildern mit.

Im Oktober bereiste Meyl mit seiner Frau Sigrid zuletzt die zahlreichen Gemeinden im heutigen Polen, in denen der Verein Projekte für Straßenkinder und problematische Familien betreut, Schulessen finanziert und neuerdings auch ein Frauenschutzhaus eingerichtet hat.

„Wir ermöglichen nun schon seit fünf Jahren 15 Kindern jährlich vier Wochen Ferienaufenthalt“, berichtete er. Viele Familien seien sehr arm, Schulen wie auch die medizinische Versorgung teuer. Seit 2015 hat der Verein außerdem für vier besonders begabte Kinder eine Stipendiaten-Partnerschaft übernommen.

Bei alledem bleibe es auch 2016, kündigte Meyl an. Auch die Medikamenten- und Materialtransporte zu den Sozialstationen würden im gleichen Umfang fortgesetzt. Die politische Situation in Polen habe auf die Arbeit des Vereins keine Auswirkungen, betonte der Vielfachhelfer, der regelmäßig auch kostenfrei Vorträge hält.

Als Austausch und als Dank an die Spender will Meyl die Reihe der Suppenfeste verstanden wissen. „Sie sehen so, dass ihr Geld richtig und ohne Umwege über Organisationen angenommen wird.“ Am Sonntag, so schätzte er, seien aus der Kollekte beim Gottesdienst und den Suppenfestspenden rund 600 Euro zusammengekommen.

Von Ursula Kallenbach

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