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Beim Heimatverein dreht sich alles ums Holz

Wettmar Beim Heimatverein dreht sich alles ums Holz

Der Heimatverein für das Kirchspiel Engensen-Thönse-Wettmar hat am Montag rund um seine Heimatdiele die Besucher in die Kunst der Holzverarbeitung eingeführt. Die einzelnen Abteilungen des Vereins stellten sich vor – und die Geschichte ihrer Bockwindmühle.

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Gerd Brenneke schneidet die Borke von Holzstämmen, um Ungeziefer keine Chance zu geben, sich einzunisten.

Quelle: Frank Walter

Wettmar. Die Holzbearbeitung in früheren Zeiten hat der Heimatverein für das Kirchspiel Engensen-Thönse-Wettmar gestern in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Für Vorstandsmitglied Hartmut Kitzing ("Wir warten auf die Busse“) hätten es am "Tag des Heimatvereins“ zwar gern noch ein paar mehr Besucher sein dürfen, aber zumindest herrschte auf dem Hof der Heimatdiele ein ständiges Kommen und Gehen.

Vereinsmitglied Jutta Brakhage nutzte die Freiphasen, um sich selbst als Tischlerin zu versuchen und mit einem Abzieheisen aus Eichenholz Holznägel für das häusliche Fachwerkhaus herzustellen. Nötig ist das zwar nicht, die Balken sind anders verankert. "Aber so wird das dekorativer, ich hab's alles selbst gemacht, und vor allem: Das macht echt Spaß!“ Ein paar Meter weiter ging es bei Wolf von Lueder auch um Baumaterialien, und zwar um verschiedene Holzarten, von denen einige beim Wiederaufbau der Wettmarer Bockwindmühle Verwendung gefunden hatten. Besucher erfuhren bei ihm, dass Funktionsteile wie Zahnräder aus sehr harter Hainbuche hergestellt wurden, während witterungsbeständiges Lärchenholz für die Außenverkleidung und die Flügel verwendet wurde – und Pappelholz als "Bremsscheibe“, um das Kammrad nicht zu verschleißen.

Von Frank Walter

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