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Ohne den
 anderen geht es nicht

Kleinburgwedel Ohne den
 anderen geht es nicht

Vier Tage lang haben sich die Kleinburgwedeler Grundschüler mit dem Thema Freundschaft und Vertrauen befasst – und mit dem Tanz- und Theaterpädagogen Loek Grobben auch ein Stück einstudiert. Jetzt führten die Kinder es in der Turnhalle auf.

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 wie Luther

Über den sinnbildlichen Graben zwischen den beiden Dorfhälften wird heftig gestritten.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Kleinburgwedel. Zunächst brachte Grobben den Mädchen und Jungen spielerisch bei, dass Zusammenhalt wichtig ist. Keiner sollte einen anderen hängen lassen, lernten die Zweit- und Drittklässler der Kleinburgwedeler Grundschule bei dem Workshop mit dem Theaterpädagogen. Das gelte auch und gerade auf der Bühne: Theater verbinde und schweiße zusammen, erklärte der 71-Jährige den Kindern mit niederländischem Akzent.

Um Gemeinschaft ging es denn auch bei dem Stück "Auf der anderen Seite des Flusses", das die Grundschüler vor Eltern, Lehrern und Schülern aufführten. Die Geschichte handelt von dem Dorf Waldau, das durch einen Fluss in zwei Teile geteilt ist: die Ostseite und die Westseite. Verbunden sind beide Hälften nur durch eine wackelige alte Holzbrücke – und die Menschen der Ostseite streiten mit den Menschen jenseits des Flusses. Den Grund kennt niemand so genau. Eines Tages bricht dann die einzige Verbindung zwischen beiden Seiten zusammen. "Besser so", sagen die Leute auf der Ostseite. "Besser so", sagen auch die Menschen auf der Westseite. Doch dann kommt alles anders als erwartet. Die kleinen Akteure zeigten in dem Theaterstück auf, dass Menschen aufeinander angewiesen sind und große Streitigkeiten durch Einsicht auf friedlichem Weg gelöst werden können. "Ohne den anderen geht es eben nicht", erklärte Grobben, der seit mehr als 50 Jahren mit Kindern auf der Bühne arbeitet. Weil alle Schüler so begeistert waren und viel Spaß bei der Aufführung hatten, bedankten sie sich bei dem erfahrenen Theaterpädagogen mit einem Glas hausgemachter Marmelade.

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Theaterpädagoge Loek Grobben freut sich über ein Glas Marmelade, das er
von den Schülern als Dankeschön bekommen hat.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Von Katerina jarolim-vormeier

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