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Tischler blicken optimistisch 
in die Zukunft

Burgwedel Tischler blicken optimistisch 
in die Zukunft

Acht junge Männer und eine junge Frau haben am Freitag ihre Tischler-Gesellenprüfung bestanden – und sind abends feierlich im Fuhrberger Hotel Klütz von der Tischler-Innung Burgdorf freigesprochen worden.

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Haben ihre Gesellenprüfung bestanden: Marco Hartlep (von links), Alexander Weimann, Felix Gollasch, Christian Sommerfeld, Erkan Eser, Felix Hohmeier, Janek-Levin Bolle, Xenia Vieth und Christoph Koch.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Fuhrberg. „Die Zahl der Auszubildenden ist mit neun Prüflingen ist in diesem Jahr überschaubar, dafür haben aber alle die Prüfung bestanden“, betonte Christian Zoch, Sprecher des Vorstandes der Tischler-Innung Burgdorf, bei der Freisprechung. Gleichwohl sei die Innung in den kommenden Jahren gut aufgestellt. Mehr als 20 Lehrlinge sind laut Zoch im nächsten Jahrgang in der Ausbildung. Seinen Angaben nach hat das Tischlerhandwerk große Zukunft, weil das Material umweltfreundlich ist und Möbel auch weiterhin von Leuten gekauft werden. „Das ist ein Handwerk mit goldenem Boden“, erklärte Zoch.

Gute Vorbereitung auf die Prüfung bescheinigte Hartmut Knoke, Vorstandsmitglied der Tischler-Innung Burgdorf, den jungen Gesellen. Sie alle hätten Willenstärke und Kondition bewiesen und die Prüfung habe sie vor eine besondere Herausforderung gestellt.

Knoke lobte die Prüflinge. Dennoch erinnerte er sie daran, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen, denn noch hätten sie nicht alles gelernt. „Bilden Sie sich in Fortbildungen, Seminaren oder an der Fachhochschule weiter und beschreiten Sie ihren weiteren Weg mit Enthusiasmus und Leidenschaft“, gab das Innungs-Vorstandsmitglied den jungen Leuten mit auf den Weg.

Auch Gerhard Klaus, Direktor der BBS Burgdorf, ließ es sich nicht nehmen, einige Worte an die jungen Gesellen zu richten. „Das Ziel ist erreicht, aber die Ziellinie ist eine Startlinie“, sagte der Schulleiter. Denn: Der berufliche Weg geht weiter. „Wer freundlich ist, schafft Vertrauen und macht seine Kunden glücklich“, warb Klaus zum Ende seiner Rede.

Im Anschluss wurde das beste Gesellenstück mit dem Preis „Gute Form“ ausgezeichnet. Diesen erhielt mit Xenia Vieth die einzige Frau in der Männerriege. Ihr geölter Nachtschrank aus Ahorn und Räuchereiche überzeugte die Jury und landete auf Platz eins.

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Für das beste Gesellenstück erhielt Xenia Vieth die Auszeichnung "Gute Form".

Quelle: Jarolim-Vormeier

Von Katerina 
Jarolim-Vormeier

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