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„Ein Abschied, der ein Loch reißt“

Burgwedel „Ein Abschied, der ein Loch reißt“

Hunderte Burgwedeler haben am Dienstag Nachmittag bei einer Trauerfeier in St. Petri Abschied von Andreas Böger genommen. Der für Kleinburgwedel und Großburgwedel zuständige Pastor war am Montag vergangener Woche völlig unerwartet gestorben.

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Trauerfeier für Pastor Andreas Böger in St. Petri Großburgwedel.

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. So viele seien gekommen, um mit der Familie den Weg des Abschieds zu gehen, sagte Pastorin Bodil Reller. Das zeige die Wertschätzung für Andreas Böger, der mit 54 Jahren viel zu früh verstorben sei. „Es ist ein Abschied, der ein Loch reißt“.

In ihrer Ansprache erinnerte Bodil Reller an die fast 14 Jahre, die Andreas Böger als Pastor in Burgwedel gewirkt hatte. Er sei gewissenhaft und humorvoll gewesen, mit dem Herzen und allen Sinnen bei der Sache und habe sich selbst hintenan gestellt. Er habe aber auch seine Meinung und seine Prinzipien vertreten. „Manche Grenzen blieben unverrückbar für ihn – das machte ihn eindeutig, für manche aber auch unbequem, so Reller, die auch an Andreas Bögers üblichen Worte bei Verabschiedungen erinnerte. „So Gott will und wir leben“, habe der Wohnmobil-Fan und begeisterte Geocacher zum Ende eines Gesprächs stets gesagt. „Sein Tod macht diesen Satz im Nachhinein plötzlich wahr“, so die Pastorin.

Von Frank Walter

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